Psalm 137–138
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- NIrV New International Reader’s Version (1998)
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Heimweh nach Zion
1371An den Strömen Babylons, da saßen wir und weinten, und wir dachten an Zion. 2An die Pappeln dort hängten wir unsere Zithern. 3Denn die uns verschleppt hatten, forderten Lieder von uns; unsere Peiniger verlangten Freudengesang: „Singt uns doch eins der Zionslieder!“
4Wie könnten wir ein Jahwelied singen in einem fremden Land? 5Wenn ich dich vergesse, Jerusalem, dann versage meine Hand ihren Dienst! 6Die Zunge soll mir am Gaumen kleben, wenn ich nicht mehr an dich denke, Jerusalem, wenn du nicht meine allergrößte Freude bist.
7Jahwe, vergiss den Edomitern nicht den Tag Jerusalems, als sie schrien: „Reiß es nieder! Reiß es nieder bis auf den Grund!“ 8Du Tochter Babylon, Verwüsterin! Glücklich, wer dir heimzahlt, was du uns angetan hast. 9Glücklich, wer deine Kinder packt und sie am Felsen zerschmettert!
Dankbare Gewissheit
1381Von David.
Von ganzem Herzen will ich dich preisen, vor den „Göttern“ lobsinge ich dir. 2Anbetend werfe ich mich nieder vor deinem Heiligtum und lobe deinen Namen, weil du so gütig und wahrhaftig bist. Denn du hast dein Wort erfüllt und deinen Namen groß über alles gemacht. 3Du hast mich erhört am Tag, als ich rief, und hast die Kraft meines Lebens vermehrt.
4Alle Könige der Erde werden dich loben, Jahwe, wenn sie die Worte aus deinem Mund hören. 5Sie werden singen von den Wegen Jahwes, denn die Herrlichkeit Jahwes ist groß. 6Gewiss, Jahwe ist hoch und erhaben, aber den Niedrigen sieht er doch und den Stolzen erkennt er von fern.
7Auch wenn man mich schwer bedrängt, belebst du mich. Du nimmst mich in Schutz vor der Wut meiner Feinde, deine mächtige Hand hilft mir heraus. 8Jahwe vollbringt es für mich. Jahwe, deine Gnade hört niemals auf. Lass nicht ab von dem, was du tust!
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden