Psalm 89,30–52
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30Wenn seine Söhne mein Gesetz verlassen und nicht wandeln in meinen Rechten,
31wenn sie meine Satzungen entweihen und meine Gebote nicht halten,
32so werde ich mit der Rute heimsuchen ihre Übertretung, und mit Schlägen ihre Ungerechtigkeit.
33Aber meine Güte werde ich nicht von ihm weichen lassen, und nicht verleugnen meine Treue.
34Nicht werde ich entweihen meinen Bund, und nicht ändern, was hervorgegangen ist aus meinen Lippen.
35Einmal habe ich geschworen bei meiner Heiligkeit: Wenn ich dem David lüge!
36Sein Same wird ewig sein, und sein Thron wie die Sonne vor mir;
37ewiglich wird er feststehen wie der Mond; und der Zeuge in den Wolken ist treu. (Sela.)
38Du aber hast verworfen und verstoßen, bist sehr zornig gewesen gegen deinen Gesalbten;
39Du hast verworfen den Bund deines Knechtes, hast zu Boden entweiht seine Krone;
40Du hast niedergerissen alle seine Mauern, hast seine Festen in Trümmer gelegt.
41Es haben ihn beraubt alle, die des Weges vorübergehen; er ist zum Hohn geworden seinen Nachbarn.
42Du hast erhöht die Rechte seiner Bedränger, hast erfreut alle seine Feinde;
43auch hast du zurückgewandt die Schärfe seines Schwertes, und hast ihn nicht bestehen lassen im Kampfe;
44Du hast aufhören lassen seinen Glanz und zur Erde gestürzt seinen Thron;
45Du hast verkürzt die Tage seiner Jugend, mit Schmach hast du ihn bedeckt. (Sela.)
46Bis wann, Jehova, willst du dich immerfort verbergen, soll wie Feuer brennen dein Grimm?
47Gedenke, was meine Lebensdauer ist, zu welcher Nichtigkeit du alle Menschenkinder erschaffen hast!
48Welcher Mann lebt und wird den Tod nicht sehen, wird seine Seele befreien von der Gewalt des Scheols? (Sela.)
49Wo sind, o Herr, deine früheren Gütigkeiten, die du David zugeschworen hast in deiner Treue?
50Gedenke, Herr, des Hohnes deiner Knechte, daß ich in meinem Busen trage den Hohn all der vielen Völker,
51womit deine Feinde gehöhnt haben, Jehova, womit sie gehöhnt haben die Fußstapfen deines Gesalbten!
52Gepriesen sei Jehova ewiglich! Amen, ja, Amen!
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