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Psalm 69,20–34

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20Du, du kennst meine Schmach, den Schimpf und die Schande, und meine Feinde hast du im Blick. 21Der Hohn brach mein Herz und machte es unheilbar krank. Auf Mitleid hoffte ich, es war umsonst; auf Tröster, doch keiner war in Sicht.

22Ins Essen haben sie mir Galle gegeben und Essig für meinen Durst. 23Ihr Tisch werde zur Falle für sie und zum Strick für die, die sich so sicher sind. 24Lass ihre Augen erlöschen und ihre Hüften kraftlos sein. 25Schütte deinen Zorn über sie aus, die Glut deines Grimms erreiche sie bald! 26Ihr Lagerplatz möge verwüstet und ihre Zelte sollen menschenleer sein. 27Denn sie haben den gejagt, den du geschlagen hast. Schadenfroh erzählen sie vom Schmerz derer, die du verwundet hast. 28Schütte Schuld auf ihre Schuld und erkläre sie nie für gerecht! 29Lösche ihre Namen aus dem Buch des Lebens aus! Sie sollen nicht mit den Gerechten aufgezeichnet sein!

30Ich aber bin elend und von Schmerzen geplagt. Deine Hilfe, Gott, wird mich erhöhen. 31Dann kann ich dich loben im Lied und dich hoch ehren mit Dank. 32Das wird dich mehr erfreuen als ein Stier, ein Opferstier mit Horn und Huf. 33Die Gebeugten sehen es und werden froh. Ihr alle, die ihr Gottes Nähe sucht, fasst neuen Mut! 34Denn Jahwe hört der Hilflosen Schrei, seine Gefangenen verachtet er nicht.

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