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Psalm 25–27

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Bitte um Vergebung und Führung

251 Von David.

Zu dir erhebe ich meine Seele, Jahwe. 2Mein Gott, ich vertraue auf dich: Lass mich nicht im Stich! Gönn meinen Feinden nicht diesen Triumph! 3Wer auf dich hofft, wird niemals enttäuscht, doch wer dich treulos verlässt, wird beschämt.

4Zeig mir deine Wege Jahwe, lehre mich auf ihnen zu gehn. 5Leite mich durch deine Wahrheit und belehre mich, denn du bist der Gott, der mir hilft. Auf dich warte ich den ganzen Tag. 6Denk an dein Erbarmen, Jahwe, und an die Beweise deiner Gunst, denn sie waren immer schon da. 7Denk nicht an meine Jugendsünden und an meine Vergehen! Denk nur in deiner Liebe an mich; tu es, weil du gütig bist, Jahwe.

8Jahwe ist gut und gerecht, darum belehrt er die Sünder. 9Demütigen zeigt er, was richtig ist, und lehrt sie, seinen Weg zu erkennen. 10Alle Wege, die Jahwe führt, sind voller Güte und Treue für alle, die sich an seinen Bund halten und das, was er bezeugt. 11Um deines Ansehens willen, Jahwe, vergib mir meine so große Schuld!

12Was ist mit dem, der Jahwe fürchtet? Ihm zeigt er den Weg, den er wählen soll. 13Er lebt dann in Frieden und Glück und seine Nachkommen besitzen das Land. 14Den Gottesfürchtigen vertraut Jahwe. Er weiht sie ein in seinen Bund.

15Meine Augen haben Jahwe immer im Blick, denn er zieht meine Füße aus dem Netz. 16Wende dich gnädig mir zu! Denn ich bin einsam und elend. 17Befreie mein Herz von der Angst und nimm den Druck von mir weg! 18Sieh mein Elend an und meine Not! Und alle meine Sünden – vergib sie mir!

19Schau, meine Feinde sind viele geworden! Sie verfolgen mich mit abgrundtiefem Hass. 20Erhalte mein Leben und rette mich! Lass mich nicht zugrunde gehen, denn ich suche Unterschlupf bei dir! 21Mögen Unschuld und Ehrlichkeit mich schützen, denn ich rechne auf dich!

22O Gott, erlöse Israel aus all seiner Not!

Sehnsucht nach Gottes Nähe

261Von David.

Richte du mich, Jahwe, denn ich war immer ehrlich vor dir. Ich habe Jahwe vertraut, ich werde nicht fallen. 2Prüf mich, Jahwe, und erprobe mich, prüfe mich auf Herz und Nieren! 3Ich hatte deine Gnade vor Augen, deine Treue bestimmte mein Leben.

4Ich hatte nichts mit Betrügern zu tun. Ich gab mich nicht mit Heuchlern ab. 5Die Gesellschaft von Übeltätern ist mir verhasst, bei den Gottlosen sitze ich nicht.

6In Unschuld wasche ich meine Hände und gehe um deinen Altar herum. 7Ich lasse laut ein Danklied hören und erzähle von all deinen Wundern, Jahwe. 8Ich liebe das Haus, in dem du wohnst, wo deine Herrlichkeit uns nahe ist.

9Raffe mich nicht mit den Sündern weg, nimm mir nicht mit den Mördern das Leben! 10Schandtaten kleben an ihren Händen, und ihre Taschen sind durch Bestechungen voll.

11Doch ich gehe ehrlich meinen Weg. Erlöse mich und sei mir gnädig! 12Jetzt stehe ich auf festem Grund und preise Jahwe vor allem Volk.

Gemeinschaft mit Gott

271Von David.

Jahwe ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten? Jahwe ist die Schutzburg meines Lebens: Vor wem sollte ich erschrecken? 2Dringen Böse auf mich ein, um mich zu verschlingen, bedrängen mich meine Feinde, sind sie es, die stolpern und fallen. 3Selbst wenn ein Heer mich umzingelt, habe ich keine Angst. Und wenn es zum Kampf gegen mich kommt, bleib ich voller Zuversicht.

4Eins nur hab ich von Jahwe erbeten, das ist alles, was ich will: mein Leben lang im Haus Jahwes zu wohnen, um die Freundlichkeit Jahwes zu schauen und nachzudenken dort in seinem Heiligtum. 5Wenn schlimme Tage kommen, verbirgt er mich in seinem Haus, unter seinem Dach gibt er mir Schutz. Hoch auf einen Felsen stellt er mich.

6Erhobenen Hauptes sehe ich dann auf meine Feinde herab. Mit Jubel bringe ich Opfer in Jahwes Zelt, mit Singen und Spielen preise ich ihn.

7Hör mich, Jahwe, wenn ich rufe, sei mir gnädig und antworte mir! 8Mein Herz spricht dir nach: „Sucht meine Nähe!“ Ich suche deine Nähe, Jahwe. 9Wende dein Gesicht nicht ab, weise deinen Diener nicht zornig zurück! Du hast mir doch immer geholfen, Gott meines Heils! Gib mich nicht auf, verlass mich bitte nicht! 10Auch wenn mich Vater und Mutter verlassen, Jahwe nimmt mich bei sich auf.

11Lehr mich, Jahwe, deinen Weg, leite mich auf gerader Bahn – meinen Feinden zum Trotz. 12Gib mich nicht ihrem Mutwillen preis, denn falsche Zeugen verklagen mich. Sie wüten und drohen mit Gewalt. 13Doch ich bin mir sicher, dass ich leben bleiben und sehen werde, wie gütig Jahwe ist. 14Vertrau auf Jahwe, sei stark und fass dir ein Herz! Vertrau auf Jahwe!

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