Lukas 20,20–38
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20.Und sie stellten ihm nach und sandten Laurer aus, die sich stellen sollten, als wären sie fromm, auf daß sie ihn in der Rede fingen, damit sie ihn überantworten könnten der Obrigkeit und Gewalt des Landpflegers.
21.Und sie fragten ihn und sprachen: Meister, wir wissen, daß du aufrichtig redest und lehrest und achtest keines Menschen Ansehen, sondern du lehrest den Weg Gottes recht.
22.Ist’s recht, daß wir dem Kaiser den Schoß geben, oder nicht?
23.Er aber merkte ihre List und sprach zu ihnen: Was versuchet ihr mich?
24.Zeiget mir den Groschen! Wes Bild und Überschrift hat er ? Sie antworteten und sprachen: Des Kaisers.
25.Er aber sprach: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!
26.Und sie konnten sein Wort nicht tadeln vor dem Volk und verwunderten sich seiner Antwort und schwiegen still.
27.Da traten zu ihm etliche der Sadduzäer, welche da halten, es sei kein Auferstehen, und fragten ihn
28.und sprachen: Meister, Mose hat uns geschrieben: So jemandes Bruder stirbt, der ein Weib hat, und stirbt kinderlos, so soll sein Bruder das Weib nehmen und seinem Bruder einen Samen erwecken.
29.Nun waren sieben Brüder. Der erste nahm ein Weib und starb kinderlos.
30.Und der andere nahm das Weib und starb auch kinderlos.
31.Und der dritte nahm sie. Desgleichen alle sieben und hinterließen keine Kinder und starben.
32.Zuletzt nach allen starb auch das Weib.
33.Nun in der Auferstehung, wes Weib wird sie sein unter denen? Denn alle sieben haben sie zum Weibe gehabt.
34.Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Die Kinder dieser Welt freien und lassen sich freien;
35.welche aber würdig sein werden, jene Welt zu erlangen und die Auferstehung von den Toten, die werden weder freien noch sich freien lassen.
36.Denn sie können hinfort nicht sterben; denn sie sind den Engeln gleich und Gottes Kinder, dieweil sie Kinder sind der Auferstehung.
37.Daß aber die Toten auferstehen, hat auch Mose gedeutet bei dem Busch, da er den HERRN heißt Gott Abrahams und Gott Isaaks und Gott Jakobs.
38.Gott aber ist nicht der Toten, sondern der Lebendigen Gott; denn sie leben ihm alle.
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