Logos Bible Study

Hiob 33,14–28

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Gott redet auf zwei Arten mit uns

14„Doch in einer Weise redet Gott, auch in zweien, und man merkt es nicht. 15Im Traum, im Nachtgesicht, wenn Schlaf die Menschen überfällt, im Schlummer auf dem Lager. 16Dann öffnet er dem Menschen das Ohr und bestätigt die Warnung für ihn, 17um ihn abzubringen von seinem Tun, den Hochmut auszutreiben vom Mann. 18Er will ihn vor dem Grab bewahren, sein Leben vom Lauf in den Tod.

19Er wird gemahnt durch Schmerz auf dem Lager, den er in allen seinen Gliedern fühlt. 20Dann ist ihm selbst das Essen zuwider, die Lieblingsspeise mag er nicht mehr. 21Er magert ab bis auf die Knochen; sie stehen vor, wo man sie früher nicht sah. 22Sein Leben nähert sich dem Grab, seine Seele den Mächten des Todes. 23Ist dann ein Engel für ihn da, ein Mittler, einer von tausend, der dem Menschen das für ihn Richtige erklärt, 24so ist er ihm gnädig und spricht: ‚Lass ihn nicht ins Grab hinuntergehen, ich fand das Lösegeld für ihn.‘ 25Dann wird sein Körper wieder frisch und stark, er kehrt in die Zeit seiner Jugend zurück. 26Dann fleht er zu Gott, und dieser nimmt ihn gnädig an; er darf sein Angesicht mit Jubel schauen, und dieser gibt dem Menschen seine Gerechtigkeit wieder. 27Er wird vor den Leuten singen und sagen: ‚Ich hatte gesündigt und das Recht verdreht, und er hat es mir nicht vergolten. 28Er hat mich erlöst vor dem Abstieg ins Grab, und mein Leben schaut das Licht.‘

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