Psalm 78,1–31
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- D-R Douay-Rheims Bible
- ESV English Standard Version
- GW GOD’S WORD Translation
- GNB Good News Translation
- HCSB The Holman Christian Standard Bible
- KJV 1900 King James Version
- LSB Legacy Standard Bible
- LEB The Lexham English Bible
- MSG The Message: The Bible in Contemporary Language
- NET The NET Bible
- NASB95 New American Standard Bible (1995)
- NCV New Century Version
- NIrV New International Reader’s Version (1998)
- NIV New International Version (2011)
- NKJV The New King James Version
- NLT New Living Translation
- NRSVue New Revised Standard Version: Updated Edition
- RSV The Revised Standard Version
- RSVCE The Revised Standard Version, Catholic Edition
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1.Eine Unterweisung Asaphs. Höre, mein Volk, mein Gesetz; neigt eure Ohren zu der Rede meines Mundes!
2.Ich will meinen Mund auftun zu Sprüchen und alte Geschichten aussprechen,
3.die wir gehört haben und wissen und unsre Väter uns erzählt haben,
4.daß wir’s nicht verhalten sollten ihren Kindern, die hernach kommen, und verkündigten den Ruhm des HERRN und seine Macht und seine Wunder, die er getan hat.
5.Er richtete ein Zeugnis auf in Jakob und gab ein Gesetz in Israel, das er unsern Vätern gebot zu lehren ihre Kinder,
6.auf daß es die Nachkommen lernten und die Kinder, die noch sollten geboren werden; wenn sie aufkämen, daß sie es auch ihren Kinder verkündigten,
7.daß sie setzten auf Gott ihre Hoffnung und nicht vergäßen der Taten Gottes und seine Gebote hielten
8.und nicht würden wie ihre Väter, eine abtrünnige und ungehorsame Art, welchen ihr Herz nicht fest war und ihr Geist nicht treulich hielt an Gott,
9.wie die Kinder Ephraim, die geharnischt den Bogen führten, abfielen zur Zeit des Streits.
10.Sie hielten den Bund Gottes nicht und wollten nicht in seinem Gesetz wandeln
11.und vergaßen seiner Taten und seiner Wunder, die er ihnen erzeigt hatte.
12.Vor ihren Vätern tat er Wunder in Ägyptenland, im Felde Zoan.
13.Er zerteilte das Meer und ließ sie hindurchgehen und stellte das Wasser wie eine Mauer.
14.Er leitete sie des Tages mit einer Wolke und des Nachts mit einem hellen Feuer.
15.Er riß die Felsen in der Wüste und tränkte sie mit Wasser die Fülle
16.und ließ Bäche aus den Felsen fließen, daß sie hinabflossen wie Wasserströme.
17.Dennoch sündigten sie weiter gegen ihn und erzürnten den Höchsten in der Wüste
18.und versuchten Gott in ihrem Herzen, daß sie Speise forderten für ihre Seelen,
19.und redeten gegen Gott und sprachen: "Ja, Gott sollte wohl können einen Tisch bereiten in der Wüste?
20.Siehe, er hat wohl den Felsen geschlagen, daß Wasser flossen und Bäche sich ergossen; aber wie kann er Brot geben und seinem Volke Fleisch verschaffen ?"
21.Da nun das der HERR hörte, entbrannte er, und Feuer ging an in Jakob, und Zorn kam über Israel,
22.daß sie nicht glaubten an Gott und hofften nicht auf seine Hilfe.
23.Und er gebot den Wolken droben und tat auf die Türen des Himmels
24.und ließ das Man auf sie regnen, zu essen, und gab ihnen Himmelsbrot.
25.Sie aßen Engelbrot; er sandte ihnen Speise die Fülle.
26.Er ließ wehen den Ostwind unter dem Himmel und erregte durch seine Stärke den Südwind
27.und ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub und Vögel wie Sand am Meer
28.und ließ sie fallen unter ihr Lager allenthalben, da sie wohnten.
29.Da aßen sie und wurden allzu satt; er ließ sie ihre Lust büßen.
30.Da sie nun ihre Lust gebüßt hatten und noch davon aßen,
31.da kam der Zorn Gottes über sie und erwürgte die Vornehmsten unter ihnen und schlug darnieder die Besten in Israel.
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