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Psalm 145–147

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Gottes unendliche Güte

1451 Ein Lobgesang. Von David.

Dich will ich rühmen, mein Gott und König, deinem Namen immer und ewig lobsingen. 2An jedem Tag will ich dich loben, deinen Namen preisen allezeit.

3Groß ist Jahwe und sehr zu loben, unerforschlich seine Herrlichkeit. 4Eine Generation rühmt der nächsten dein Werk und erzählt von deinem gewaltigen Tun. 5Die herrliche Pracht deiner Majestät und deine Wundertaten will ich bedenken. 6Von der Macht deiner furchtbaren Taten soll man sprechen, und ich will erzählen, was für ein großer Gott du bist.

7Die Erinnerung an deine große Güte sprudelt heraus, sie jubeln vor Freude über deine Gerechtigkeit. 8Gnädig und barmherzig ist Jahwe, voller Güte und langsam zum Zorn. 9Jahwe ist zu allen gut, über seine Geschöpfe erbarmt er sich. 10Es loben dich, Jahwe, all deine Werke, und deine Treuen preisen dich.

11Sie sprechen vom Glanz deines Reiches, sie reden von deiner Macht, 12damit die Menschen von deinen Großtaten hören und von der Herrlichkeit deiner Regierung. 13Dein Reich ist ja ein Reich aller Zeiten, und deine Herrschaft hört niemals auf.

Jahwe ist verlässlich in allem, was er sagt, und gnädig in allem, was er tut.2 14Jahwe hält die Hinfallenden fest, und alle Gestürzten richtet er auf. 15Alle blicken voller Hoffnung auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur richtigen Zeit. 16Du öffnest deine wohltätige Hand, und alles, was lebt, wird durch dich satt.

17Jahwe ist in allem Handeln gerecht und voller Güte in allem, was er tut. 18Jahwe ist allen nah, die zu ihm rufen, allen, die dabei aufrichtig sind. 19Die Bitten derer, die ihn fürchten, erfüllt er. Er hört ihr Schreien und hilft. 20Alle, die ihn lieben, behütet Jahwe; doch alle, die ihn missachten, vernichtet er.

21Mein Mund soll Jahwes Ruhm verkünden; und alles, was lebt, lobe seinen heiligen Namen – für immer und für alle Zeit.

Gottes ewige Treue

1461Halleluja! Auf, meine Seele, lobe Jahwe! 2Singen will ich Jahwe mein Leben lang, meinem Gott lobsingen, solange ich bin.

3Verlasst euch nicht auf Mächtige, auf einen Menschen, der nicht helfen kann. 4Auch er muss sterben und zerfällt zu Staub, am selben Tag ist es mit seinen Plänen vorbei. 5Wie glücklich muss der sein, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist, der seine Hoffnung auf Jahwe, seinen Gott, setzt, 6auf den, der Himmel und Erde gemacht hat, das Meer und alles darin. Seine Zuverlässigkeit ist unbeschränkt.

7Er schafft den Unterdrückten Recht und gibt den Hungrigen Brot. Jahwe lässt die Gefangenen frei. 8Jahwe gibt den Blinden Licht, Jahwe richtet die Gebeugten auf. Jahwe liebt die Gerechten. 9Jahwe behütet die Fremden. Waisen und Witwen hilft er immer wieder auf, doch den Weg der Ungerechten macht er krumm.

10Jahwe wird König in Ewigkeit sein; dein Gott, Zion, in jeder Generation.

Halleluja, preist Jahwe!

Gottes gewaltige Macht

1471Halleluja, preist Jahwe! Ja, es ist gut, unseren Gott zu besingen! Ja, ein Lobgesang ist wunderschön! 2Jahwe baut Jerusalem auf, die Verschleppten von Israel bringt er zurück. 3Er heilt die, deren Herzen gebrochen sind, und verbindet ihre schmerzenden Wunden. 4Er hat die Sterne alle gezählt und nennt sie alle mit Namen. 5Groß ist der Herr, gewaltig seine Kraft, unermesslich sein Verstand. 6Den Rechtlosen richtet er auf, doch Gottlose schmettert er hin.

7Stimmt Jahwe ein Danklied an, mit Harfen spielt unserem Gott! 8Ihm, der den Himmel mit Wolken bedeckt, die Erde mit Regen beschenkt und auf den Bergen das Gras sprießen lässt. 9Der dem Vieh sein Futter gibt, den jungen Raben, wonach sie schreien. 10Die Kraft eines Pferdes beeindruckt ihn nicht, die Muskeln des Mannes lassen ihn kalt. 11Doch die, die ihn fürchten, gefallen Jahwe, die warten, dass er ihnen seine Güte schenkt.

12Jerusalem, lobe Jahwe, Zion, preise deinen Gott! 13Er macht die Riegel deiner Tore fest und segnet die Kinder in dir. 14Er schafft Frieden in deinem Gebiet. Mit dem besten Weizen macht er dich satt. 15Er sendet sein Wort auf die Erde, sehr schnell kommt es ans Ziel. 16Er breitet den Schnee wie Wolle aus und streut den Reif wie den Staub. 17In Brocken wirft er sein Eis herab. Wer kann bestehen vor seinem Frost?

18Dann schickt er ein Wort, und alles schmilzt weg; das Wasser rinnt, wenn sein Wind weht. 19Er hat Jakob sein Wort offenbart, Israel seine Gesetze geschenkt. 20Das hat er sonst mit keinem Volk gemacht, die kennen seine Rechtsordnungen nicht.

Halleluja, preist Jahwe!

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Fußnoten

  1. 2Jahwe … tut Dieser Satz fehlt in fast allen hebräischen Handschriften. Er entspricht der Zeile, die mit N beginnt und findet sich nur in einer hebräischen Handschrift, in der und den alten syrischen Übersetzungen.