Logos Bible Study

Jesaja 62,8–63,6

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8Jahwe hat geschworen bei seiner rechten Hand und seinem Siegesarm: „Nie mehr wird dein Korn die Speise deiner Feinde sein, nie mehr trinken Fremde den Wein, für den du so hart gearbeitet hast. 9Nein, wer das Korn einbringt, soll davon essen und Jahwe loben. Wer den Wein liest, soll davon trinken im Vorhof meines Heiligtums.“

10Zieht durch die Tore ein und aus und bahnt dem Volk einen Weg! Baut, ja baut die Straße und räumt die Steine aus dem Weg! Stellt ein Zeichen für die Völker auf! 11Seht, Jahwe lässt es hören bis ans Ende der Welt: „Sagt der Zionsstadt: ‚Pass auf, dein Retter kommt! Schau, er bringt den Siegespreis mit! Das Volk, das er befreite, zieht vor ihm her.‘ “ 12Man wird es nennen „das heilige Volk“ und „Die Erlösten Jahwes“. Und dich wird man nennen „Die Begehrte“ und „Die nie mehr verlassene Stadt“.

Gericht über Völker

631„Wer kommt da vom Edomiterland, aus Bozra mit grellrotem Gewand? Er schreitet in prächtigen Kleidern daher, stolz in seiner gewaltigen Kraft.“ „Ich bin es, der Gerechtigkeit verkündet und der die Macht zum Retten hat!“ 2„Warum ist dein Gewand so rot? Hast du Trauben in der Kelter zerstampft?“ 3„Ja, ich trat die Kelter ganz allein, von den Völkern war niemand dabei. Ich trat sie zusammen in meinem Zorn, zerstampfte sie in meinem Grimm. Ihr Saft ist an meine Kleidung gespritzt, ich besudelte mein ganzes Gewand. 4Ein Tag der Rache lag mir im Sinn, und das Jahr der Erlösung war gekommen. 5Ich blickte umher, doch niemand half. Ich wunderte mich sehr, doch keiner unterstützte mich. Da half mir mein eigener Arm, und mein Zorn gab mir die Kraft. 6Ich zertrat die Völker in meinem Zorn, zerstampfte sie in meinem Grimm und ließ ihren Saft im Boden versickern.“

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