Deuteronomium 31–34
Neue evangelistische ÜbersetzungOther versions
German
Arabic
Czech
English
- DARBY 1890 Darby Bible
- ASV American Standard Version
- AV 1873 The Cambridge Paragraph Bible of the Authorized English Version
- CSB Christian Standard Bible
- D-R Douay-Rheims Bible
- ESV English Standard Version
- GW GOD’S WORD Translation
- GNB Good News Translation
- HCSB The Holman Christian Standard Bible
- KJV 1900 King James Version
- LSB Legacy Standard Bible
- LEB The Lexham English Bible
- MSG The Message: The Bible in Contemporary Language
- NET The NET Bible
- NASB95 New American Standard Bible (1995)
- NCV New Century Version
- NIrV New International Reader’s Version (1998)
- NIV New International Version (2011)
- NKJV The New King James Version
- NLT New Living Translation
- NRSVue New Revised Standard Version: Updated Edition
- RSV The Revised Standard Version
- RSVCE The Revised Standard Version, Catholic Edition
- YLT Young’s Literal Translation
French
Hebrew
Hungarian
Italian
Korean
Latin
Portuguese
Russian
Simplified Chinese
Spanish
Traditional Chinese
31–34: Moses Abschied und Tod
Die Einsetzung Josuas
311Mose fuhr fort und sagte zum ganzen Volk Israel: 2„Ich bin jetzt 120 Jahre alt und kann nicht mehr euer Anführer sein. Jahwe hat mir verboten, diesen Jordan zu überschreiten. 3Er selbst wird aber vor dir hinüberziehen und die Nationen vor dir vernichten, sodass du ihren Besitz übernehmen kannst. Josua wird euer Anführer sein, wie Jahwe es befohlen hat. 4Jahwe wird mit den Völkern dieses Landes genauso umgehen wie mit den Amoriterkönigen Sihon und Og, die er vernichtet hat. 5Und wenn Jahwe sie in eure Gewalt gibt, sollt ihr mit ihnen so verfahren, wie ich es euch befohlen habe. 6Seid stark und mutig, fürchtet euch nicht und erschreckt nicht vor ihnen! Es ist Jahwe, dein Gott, der mit dir geht. Er lässt dich nicht fallen und verlässt dich nicht.“
7Mose rief Josua und sagte vor allen Israeliten zu ihm: „Sei stark und mutig! Denn du wirst mit diesem Volk in das Land kommen, das Jahwe ihren Vorfahren unter Eid zugesagt hat. Und du, du wirst es ihnen als Erbe austeilen. 8Jahwe selbst wird vor dir herziehen. Er wird mit dir sein, er lässt dich nicht fallen und verlässt dich nicht. Fürchte dich nicht und hab keine Angst!“
Verlesung des Gesetzes im Sabbatjahr
9Mose schrieb dieses ganze Gesetz auf und übergab es den Priestern, den Nachkommen Levis, die die Lade des Jahwe-Bundes trugen, und den Ältesten Israels. 10Mose befahl ihnen: „Alle sieben Jahre, im Erlassjahr beim Laubhüttenfest, 11wenn ganz Israel vor Jahwe, deinem Gott, an dem Ort erscheint, den er auswählen wird, sollt ihr dieses Gesetz öffentlich vorlesen! 12Ruft dazu das ganze Volk zusammen, Männer, Frauen und Kinder, auch die Fremden an euren Orten, damit sie hören und lernen und vor Jahwe, eurem Gott, Ehrfurcht haben und damit sie alle Bestimmungen dieses Gesetzes genau beachten. 13Auch ihre Kinder, die dieses Gesetz noch nicht kennen, sollen zuhören, damit sie Ehrfurcht vor Jahwe, eurem Gott, haben, solange ihr in dem Land lebt, das ihr jetzt in Besitz nehmen werdet, wenn ihr über den Jordan gezogen seid.“
Gottes Befehl zum Schreiben des Moseliedes
14Jahwe sagte dann zu Mose: „Deine Zeit ist gekommen. Du wirst jetzt bald sterben. Rufe Josua und komm mit ihm zum Offenbarungszelt, damit ich ihm meine Befehle erteile.“ Mose und Josua gingen hin und traten ins Zelt. 15Da erschien Jahwe im Offenbarungszelt in einer Wolkensäule. Die Wolkensäule stand über dem Eingang des Zeltes. 16Jahwe sagte zu Mose: „Du wirst jetzt bald mit deinen Vorfahren vereint sein. Und dieses Volk wird sich in dem Land, in das es kommt, auflehnen. Und wie eine Hure wird es sich den fremden Göttern anbieten. Es wird mich verlassen und den Bund, den ich mit ihnen geschlossen habe, brechen. 17Dann wird mein Zorn gegen sie losbrechen. Ich werde sie verlassen und mich vor ihnen verbergen. Sie werden anderen zum Fraß sein und von schweren Unglücksfällen und Not getroffen werden. Dann werden sie sagen: ‚Hat uns nicht all das Unglück getroffen, weil unser Gott nicht mehr unter uns ist?‘ 18Doch ich werde mich an diesem Tag völlig vor ihnen verbergen, weil sie so viel Böses getan und sich anderen Göttern zugewandt haben.
19Schreibt euch nun dieses Lied auf und lehrt es die Israeliten! Sie sollen es lernen, damit das Lied ein Zeuge für mich gegen die Israeliten sein wird. 20Denn ich werde sie in das Land bringen, das von Milch und Honig überfließt, wie ich es ihren Vorfahren geschworen habe. Sie werden sich satt essen und fett werden. Und dann werden sie sich anderen Göttern zuwenden und ihnen dienen. Mich werden sie verwerfen und meinen Bund brechen. 21Wenn sie dann von schweren Unglücksfällen und Not getroffen sind, soll dieses Lied als Zeuge gegen sie aussagen, denn es wird auch von ihren Nachkommen nicht vergessen werden. Ich weiß ja, wonach ihnen schon heute der Sinn steht, noch ehe ich sie in das Land gebracht habe, das ich ihnen versprach.“
22Damals schrieb Mose dieses Lied auf und brachte es den Israeliten bei. 23Und Jahwe sagte zu Josua Ben-Nun: „Sei stark und mutig! Denn du wirst die Israeliten in das Land bringen, das ich ihnen unter Eid versprach. Ich werde mit dir sein!“
Gesetzbuch und Lied als Zeugen gegen das Volk
24Als Mose alle Worte des Gesetzes fertig aufgeschrieben hatte, 25befahl er den Leviten, die die Lade des Bundes mit Jahwe trugen: 26„Legt dieses Buch mit dem Gesetz neben die Lade des Bundes, den Jahwe mit uns geschlossen hat, damit es ein Zeuge gegen euch Israeliten ist. 27Denn ich kenne euren Ungehorsam und eure Sturheit sehr wohl. Seht, heute schon, wo ich noch unter euch lebe, habt ihr euch Jahwe widersetzt, wie viel mehr nach meinem Tod? 28Ruft eure Stammesführer und eure Aufseher hier vor mir zusammen, dass ich ihnen diese Worte verkünde und den Himmel und die Erde als Zeugen gegen sie aufrufe! 29Denn ich weiß, dass ihr nach meinem Tod ins Verderben stürzen und von dem Weg abweichen werdet, den ich euch vorgeschrieben habe. Am Ende wird euch das Unglück treffen, weil ihr Böses vor Jahwe tun werdet und ihn durch euer Machwerk zornig macht.“
30Dann las Mose vor der ganzen Versammlung Israels folgendes Lied bis zum Ende vor:
Das Lied Moses
321Höre, Himmel, ich will reden! Die Erde höre meinen Spruch! 2Meine Lehre ströme wie Regen, wie Tau sollen meine Worte fallen, wie Regentropfen auf das Gras, wie ein Guss auf welkes Kraut. 3Den Namen Jahwes rufe ich aus: Gebt unserem Gott die Ehre! 4Der Fels: Vollkommen ist sein Tun, ja, alle seine Wege sind recht! Ein treuer Gott, der niemals betrügt, gerecht und gerade ist er!
5Doch dieses Volk ist treulos und verkehrt, sie wollten nicht mehr seine Kinder sein. Eine Schande sind sie für sich selbst. 6Ist das euer Dank an Jahwe, du dummes, verblendetes Volk? Ist er nicht dein Vater, der dich erwarb, der dich geformt und hingestellt hat? 7Denk an die Tage der Vorzeit, an Generationen, die nicht mehr sind! Frag deinen Vater, dass er es dir sagt, denn deine Alten verkünden es dir!
8Als der Höchste Nationen einsetzte, als er Adams Kinder verteilte, bestimmte er die Grenzen der Völker nach der Zahl der Söhne Israels. 9Der Anteil Jahwes ist sein Volk, Jakob ist sein Erbbesitz. 10Er hat ihn im Land der Wüste gefunden, in der Einöde voll von grässlichem Geheul. Er hat ihn umringt, hat auf ihn geachtet, ihn wie seinen Augapfel beschützt. 11Wie der Adler sein Nest aufscheucht, wie er über seinen Jungen schwebt, seine Flügel unter sie breitet, sie aufnimmt und sie auf den Schwingen trägt, 12so leitete Jahwe dies Volk, kein fremder Gott war bei ihm.
13Er ließ es die Höhen der Erde ersteigen, die Früchte des Ackers verzehren, ließ es Honig aus dem Felsen saugen, Öl aus hartem Kieselstein, 14Rahm von Kühen, Milch von Ziegen, fette Lämmer, Baschans Böcke und den besten Weizen. Traubenblut hast du getrunken, feurigen Wein. 15Du wurdest fett und bockig, Jeschurun2, ja, fett bist du geworden, dick und feist. Und dann verließ er den Gott, der ihn schuf, verachtete den Fels seiner Rettung.
16Sie reizten ihn zur Eifersucht durch fremde Götter, durch Scheusale beleidigten sie ihn. 17Sie opferten Dämonen, die nicht Gott sind, Göttern, die sie früher nicht kannten, neuen, die erst vor kurzem aufgekommen sind, von denen eure Väter nichts wussten. 18Den Fels, der dich zeugte, hast du verlassen, vergaßest Gott, der dich zur Welt gebracht.
19Jahwe sah es und ergrimmte, gekränkt von seinen Söhnen und Töchtern. 20Er sagte: „Ich ziehe mich von ihnen zurück, will sehen, wohin sie das führt! Denn sie sind ein verkehrtes Geschlecht, Kinder, die Treue nicht kennen. 21Mit einem Gott, der gar keiner ist, haben sie mich zur Eifersucht gereizt, mit Nichtsen haben sie mich gekränkt. Genauso werde ich sie durch ein Nicht-Volk eifersüchtig machen und zornig über eine Nation, die gar nichts ‹von mir› weiß. 22Der helle Zorn hat mich gepackt, ein Feuer, das bis ins Totenreich brennt, es frisst den Boden und was darauf wächst, entzündet die Grundfesten der Berge. 23Ich will Unglück über Unglück auf sie häufen, verschieße meine Pfeile gegen sie. 24Sind sie vor Hunger verschmachtet, aufgezehrt von Fieber und giftiger Pest, dann lasse ich die Raubtierzähne auf sie los und das Gift der im Staube Kriechenden. 25Draußen rafft das Schwert sie dahin und drinnen die Todesangst: den jungen Mann, die junge Frau, den Säugling und den Greis.
26Ich dachte: ‚Ich will sie vernichten, ich lösche ihr Andenken unter den Menschen!‘ 27Doch ich scheute die Kränkung durch den Feind, die Gegner würden die Wahrheit verdrehen. Sie würden sagen: ‚Unsere Macht war groß! Jahwe hat das nicht getan.‘ 28Sie sind ein Volk, dem jeder Rat fehlt, Einsicht haben sie nicht. 29Wären sie weise, würden sie es verstehen, dann würden sie ihre Zukunft bedenken. 30Wie könnte einer Tausend jagen und zwei Zehntausend vertreiben, wenn ihr Fels sie nicht verkauft, wenn Jahwe sie nicht ausgeliefert hat? 31Ihr Fels ist nicht wie unser Fels, so urteilen selbst unsere Feinde. 32Sie sind ein Weinstock, der von Sodom stammt und von den Terrassen Gomorras. Ihre Beeren sind von giftiger Art, es sind ja vergiftete Trauben. 33Drachenspucke ist ihr Wein, grausame Galle von Ottern. 34Liegt dies nicht bei mir verborgen, bei meinen Schätzen versiegelt? 35Mein ist die Rache und das Vergelten wenn die Zeit kommt und ihr Fuß wankt. Denn ihr Unglückstag wird kommen, ihre Zukunft eilt herbei.“
36Wenn Jahwe seinem Volk zu Hilfe kommt, wenn er sich über seine Diener erbarmt, wenn er sieht, dass alle Kraft geschwunden ist, dass es aus ist mit Sklaven und Freien, 37dann wird er sagen: „Wo sind nun ihre Götter, wo ist der Fels, der ihre Zuflucht war? 38Wo sind nun die, die das Fett ihrer Schlachtopfer aßen und den Wein ihrer Trankopfer tranken? Sollen sie doch aufstehen und euch helfen, sollen sie ein Schirm über euch sein! 39Seht ihr nun, dass ICH es BIN, ich, und kein Gott neben mir? Ich bin es, der tötet, und ich mache lebendig! Ich habe verwundet und ich bin es, der wieder heilt! Aus meiner Hand rettet euch keiner! 40Ich hebe…
This passage has been shortened. Keep reading Deuteronomium 31–34 in Logos
Footnotes
- 2Jeschurun ist ein Ehrenname für Israel und bedeutet vielleicht: der Redliche.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden