Psalm 102,4–12
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4Meine Tage gehen auf in Rauch, mein Körper glüht, als ob es in mir brennt. 5Wie Gras versengt und verdorrt ist mein Herz, denn das Essen habe ich vergessen. 6Mein lautes Stöhnen hat mich ausgezehrt. Nur Haut und Knochen bin ich noch.
7Ich gleiche einem Pelikan, der in der Wüste steht, der Eule, die in den Ruinen haust. 8Ich liege wach und fühle mich wie ein einsamer Vogel auf einem Dach. 9Den ganzen Tag verhöhnen meine Feinde mich. Spötter nutzen meinen Namen zum Fluch.
10Asche ist mein Brot geworden, und mein Trank ist mit Tränen gemischt, 11denn es traf mich dein furchtbarer Zorn. Du hast mich gepackt und zu Boden geschmettert. 12Wie Schatten dehnen meine Tage sich aus und ich verdorre wie Gras.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden