Psalm 90–92
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- GW GOD’S WORD Translation
- GNB Good News Translation
- HCSB The Holman Christian Standard Bible
- KJV 1900 King James Version
- LSB Legacy Standard Bible
- LEB The Lexham English Bible
- MSG The Message: The Bible in Contemporary Language
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- NASB95 New American Standard Bible (1995)
- NCV New Century Version
- NIrV New International Reader’s Version (1998)
- NIV New International Version (2011)
- NKJV The New King James Version
- NLT New Living Translation
- NRSVue New Revised Standard Version: Updated Edition
- RSV The Revised Standard Version
- RSVCE The Revised Standard Version, Catholic Edition
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90–106: Viertes Buch
Vergänglichkeit
901Ein Gebet von Mose, dem Mann Gottes.
Herr, in jeder Generation warst du unsere Wohnung. 2Noch ehe die Berge geboren waren und die ganze Welt in Wehen lag, warst du, Gott, da und bleibst in alle Ewigkeit.
3Du machst die Menschen wieder zu Staub und sprichst: „Ihr Menschenkinder, kehrt zurück!“ 4Denn tausend Jahre sind für dich wie der Tag, der gestern verging, und wie eine Wache in der Nacht1.
5Du schwemmst sie hinweg, es ist wie ein Schlaf. Sie gleichen dem Gras, das am Morgen sprosst: 6Am Morgen blüht und wächst es auf, am Abend ist es welk und verdorrt.
7Durch deinen Zorn vergehen wir, durch deinen Grimm sind wir bestürzt. 8Unsere Sünden liegen offen vor dir; was wir versteckt haben, bringst du ans Licht.
9All unsere Tage schwinden durch deinen Zorn, und unsere Jahre vergehen wie ein Geräusch. 10Unser Leben enthält siebzig Jahre, vielleicht achtzig bei guter Kraft. Und was uns bedeutsam erscheint, / ist Mühe und Last. Denn schnell geht es vorbei, und wir fliegen davon.
11Wer kennt denn die Macht deines furchtbaren Zorns, wer rechnet denn wirklich damit? 12So lehre uns denn zählen unsere Tage, damit Weisheit unser Wesen bestimmt.
13Kehr doch wieder um, Jahwe! Wie lange zürnst du noch? Hab Erbarmen mit uns, deinen Dienern. 14Sättige uns mit deiner Güte am Morgen, dann sind unsre Tage mit Freude und Jubel erfüllt. 15Erfreue uns so viele Tage, wie du uns niedergebeugt hast, so viele Jahre, wie das Elend um uns war.
16Lass an deinen Dienern sichtbar werden, was du tust, an ihren Kindern deine Herrlichkeit! 17Herr, unser Gott, zeig uns deine Freundlichkeit, lass unsre Arbeit nicht vergeblich sein, ja, lass gelingen, was wir tun!
Unter dem Schutz des Höchsten
911Wer unter dem Schutz des Höchsten bleibt, unter dem Schatten des Allmächtigen wohnt, 2der sagt zu Jahwe: „Du bist meine Zuflucht, meine sichere Burg, du bist mein Gott, auf den ich vertraue.“
3Er bewahrt dich vor den Fallen, die man dir stellt, vor der tödlichen Pest. 4Mit seinen Schwingen behütet er dich, unter seinen Flügeln findest du Schutz. Seine Treue ist dir Schutzwehr und Schild. 5Du musst dich nicht fürchten vor dem Schrecken der Nacht, dem Pfeil, der dir am Tag entgegenfliegt, 6der Seuche, die durchs Dunkel schleicht, dem Fieber, das am Mittag glüht.
7Auch wenn tausend neben dir fallen, zehntausend rings um dich her – dich erreicht es nicht. 8Du siehst es noch mit eigenen Augen, wirst sehen, wie er die Gottlosen bestraft.
9Wenn Jahwe deine Zuflucht ist, dann hast du den Höchsten zum Schutz dir erwählt. 10Dann wird dir nichts Böses geschehen und kein Unheil kommt in dein Haus.
11Denn er schickt seine Engel für dich aus, um dich zu behüten, wo immer du gehst. 12Sie werden dich auf Händen tragen, damit dein Fuß an keinen Stein stößt. 13Du schreitest über Löwen und Kobras, Junglöwen und Schlangen zertrittst du dabei.
14„Weil er an mir hängt, will ich ihn retten! Weil er mich achtet, schütze ich ihn. 15Wenn er mich ruft, antworte ich. Wenn er in Not ist, steh ich ihm bei, hol ihn heraus und bring ihn zu Ehren. 16Ich gebe ihm ein langes und erfülltes Leben und lasse ihn schauen mein Heil.“
Es ist gut, Gott zu danken
921Ein Psalmlied für den Sabbattag.
2Wie schön ist es, Jahwe zu danken, deinem Namen zu lobsingen, du Höchster, 3am Morgen deine Güte zu rühmen und deine Treue in der Nacht, 4zur Harfe mit zehn Saiten und zum Zitherklang!
5Denn durch dein Tun hast du mich erfreut, Jahwe, ich juble über alles, was deine Hand erschafft. 6Wie groß sind deine Werke, Jahwe, deine Gedanken so unendlich tief! 7Ein dummer Mensch erkennt das nicht, ein Narr versteht nichts davon.
8Wenn auch die Gottlosen wuchern wie Gras und alle Verbrecher erblühen, dann nur zur Vernichtung für immer. 9Doch du, Jahwe, bist erhaben für alle Zeit. 10Ja, sieh doch deine Feinde, Jahwe, sieh, deine Feinde kommen um! Alle, die Böses tun, werden zerstreut.
11Du hast mir die Kraft eines Wildstiers gegeben, mit frischem Öl hast du mich gesalbt. 12Ich werde den Sturz meiner Feinde genießen, mich weiden an denen, die gegen mich stehn. 13Der Gerechte gedeiht wie die Palme, schießt auf wie die Zeder auf dem Libanon.
14Eingepflanzt in Jahwes Haus, in Gottes Höfen sprossen sie auf. 15Noch im Alter tragen sie Frucht, sind voller Saft und Kraft, 16um zu berichten, dass Jahwe gerecht ist. Er ist mein Fels, an dem es nichts Unrechtes gibt.
Fußnoten
- 1Wache in der Nacht. In Israel teilte man die Nacht in drei Wachen zu je vier Stunden ein.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden