Psalm 16–17
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- KJV 1900 King James Version
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- LEB The Lexham English Bible
- MSG The Message: The Bible in Contemporary Language
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- NCV New Century Version
- NIrV New International Reader’s Version (1998)
- NIV New International Version (2011)
- NKJV The New King James Version
- NLT New Living Translation
- NRSVue New Revised Standard Version: Updated Edition
- RSV The Revised Standard Version
- RSVCE The Revised Standard Version, Catholic Edition
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Zuflucht bei Gott
161Ein Gedicht von David.
„Beschütze mich, Gott, ich vertraue auf dich!“ 2Ich sagte zu Jahwe: „Du bist mein Herr! Du bist mein einziges Glück!“
3Ich freue mich an den Heiligen im Land, denn an denen zeigt sich Gottes Herrlichkeit.
4Schwer gestraft sind die, die hinter Götzen her sind. Für Götzen spende ich niemals Trankopferblut, und nie kommt ihr Name in meinen Mund.
5„Mein Hab und Gut bist du, Jahwe, und auch meine Zukunft gehört dir! 6Ein herrliches Land hast du mir zugeteilt, einen wunderschönen Besitz!“
7Ich lobe Jahwe, der mich beraten hat! Selbst nachts erinnert mich mein Gewissen daran. 8Ich habe ihn mir immer vor Augen gestellt. Und weil Jahwe mir beisteht, stehe ich fest.
9Darum freue ich mich sehr: Mein Herz ist von Jubel erfüllt. Auch mein Körper ruht in Sicherheit. 10„Denn mein Leben überlässt du nicht dem Totenreich, dein treuer Diener wird die Verwesung nicht sehen. 11Du zeigst mir den Weg, der zum Leben hinführt. Und wo du bist, hört die Freude nie auf. Aus deiner Hand kommt ewiges Glück.“
Gebet eines Verfolgten
171Ein Gebet von David.
Hör doch, Jahwe, ich bitte um Recht! Merk auf meine Klage! Öffne dein Ohr für mein Gebet, meine Lippen lügen nicht!
2Von dir wird mein Freispruch kommen, denn du siehst, dass ich aufrichtig bin. 3Prüfst du mein Herz, suchst du mich heim in der Nacht, forschst du mich aus: / Du findest nichts. Ich habe über alles nachgedacht, / dass meinem Mund nichts ‹Böses› entschlüpft.
4Ich halte mich an dein Wort im Treiben der Menschen und hüte mich vor den Wegen der Gewalt. 5Meine Schritte folgten deiner Spur und kamen dabei nicht zu Fall.
6Ich rufe dich an, mein Gott, du hast eine Antwort für mich. Hab doch ein offenes Ohr und hör dir meine Worte an. 7Lass die Wunder deiner Gnade sichtbar sein, du Retter derer, die Schutz bei dir suchen, Schutz durch deine Macht! 8Schütze mich, wie man den Augapfel schützt! Im Schatten deiner Flügel verstecke mich 9vor den Gottlosen, die mir Gewalt antun, meinen Feinden, die mich wütend umringen!
10Ihr Herz ist ohne Mitgefühl, ihr Mund überheblich und stolz. 11Jetzt schleichen sie um unsere Schritte und reißen uns gleich zu Boden, 12wie Löwen es mit ihrer Beute tun. Wie junge Löwen lauern sie im Versteck.
13Steh auf, Jahwe, und komm dem Verbrecher zuvor! Zwing ihn zu Boden und rette mich mit deinem Schwert! 14Rette mich vor diesen Leuten mit deiner Hand, Jahwe! Ihr Los ist im Leben dieser Welt. Gib ihnen, was sie verdienen und fülle ihren Bauch damit, dass ihre Söhne genug davon haben und noch den Enkeln übrigbleibt.
15Doch ich werde gerecht vor dir sein und sehe in dein Gesicht. Und wenn ich einst erwache, will ich mich sattsehen an deiner Gestalt.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden