Psalm 105–106
Neue evangelistische ÜbersetzungAndere Übersetzungen
Deutsch
Arabisch
Chinesisch (traditionell)
Chinesisch (vereinfacht)
Englisch
- DARBY 1890 Darby Bible
- ASV American Standard Version
- AV 1873 The Cambridge Paragraph Bible of the Authorized English Version
- CSB Christian Standard Bible
- D-R Douay-Rheims Bible
- ESV English Standard Version
- GW GOD’S WORD Translation
- GNB Good News Translation
- HCSB The Holman Christian Standard Bible
- KJV 1900 King James Version
- LSB Legacy Standard Bible
- LEB The Lexham English Bible
- MSG The Message: The Bible in Contemporary Language
- NET The NET Bible
- NASB95 New American Standard Bible (1995)
- NCV New Century Version
- NIrV New International Reader’s Version (1998)
- NIV New International Version (2011)
- NKJV The New King James Version
- NLT New Living Translation
- NRSVue New Revised Standard Version: Updated Edition
- RSV The Revised Standard Version
- RSVCE The Revised Standard Version, Catholic Edition
- YLT Young’s Literal Translation
Französisch
Hebräisch
Italienisch
Koreanisch
Latein
Portugiesisch
Russisch
Spanisch
Tschechisch
Ungarisch
Lob des Herrn der Geschichte
1051Lobt Jahwe! Ruft aus seinen Namen, macht den Völkern seine Taten bekannt! 2Singt ihm, lobsingt ihm und redet von all seinen Wundern! 3Rühmt euch seines heiligen Namens! Die nach Jahwe suchen, können sich freuen!
4Fragt nach Jahwe und seiner Macht, sucht seine Nähe zu aller Zeit! 5Denkt an die Wunder, die er tat, die Beweise seiner Macht und die Entscheide, die er traf. 6Ihr Nachkommen seines Dieners Abraham, ihr Söhne Jakobs, seine Erwählten: 7Das ist Jahwe, unser Gott! Seine Rechtsentscheide gelten in der ganzen Welt.
8Niemals vergisst er seinen Bund, sein festes Wort für tausend Generationen, 9den Bund, den er mit Abraham schloss, und den Eid, den er Isaak schwor. 10Er erklärte ihn für Jakob zum Gesetz, für Israel zum ewig gültigen Bund. 11Er sagte: Dir will ich das Land Kanaan geben als Erbland, das euch zugeteilt ist.
12Sie waren damals leicht zu zählen, nur wenig Leute und Fremde dabei. 13Sie zogen von einem Volk zum anderen, von einem Reich zu einem anderen Volk. 14Damals erlaubte er keinem, sie zu bedrücken, ihretwegen wies er Könige zurecht: 15„Tastet meine Gesalbten nicht an, tut meinen Propheten nichts Böses!“
16Dann brachte er eine Hungersnot über das Land, entzog ihnen jeden Vorrat an Brot.1 17Er schickte ihnen einen Mann voraus: Josef, er wurde als Sklave verkauft. 18Man zwängte seine Füße in Fesseln, Eisen umschloss seinen Hals, 19bis eintraf, was er vorausgesagt hatte, bis das Wort Jahwes seine Unschuld bewies.
20Der König befahl, seine Fesseln zu lösen, der Herrscher über Völker ließ ihn frei. 21Er setzte ihn zum Herrn über sein Haus, zum Herrscher über seinen ganzen Besitz, 22um seine Beamten an Josefs Willen zu binden und seine Ratgeber an seine Weisheit. 23Dann kam Israel nach Ägypten, Jakob wurde Gast im Lande Hams.
24Gott ließ sein Volk sehr fruchtbar sein, machte es stärker als seine Bedränger. 25Deren Herz verwandelte er zum Hass gegen sein Volk, sie begannen seine Diener boshaft zu täuschen. 26Da schickte er seinen Diener Mose und Aaron, den Mann seiner Wahl. 27Sie führten seine Wunderzeichen aus, seine Machtbeweise im Land der Nachkommen Hams.
28Er schickte Finsternis, es wurde stockdunkel, diesmal widersprachen sie nicht. 29Er verwandelte ihre Gewässer in Blut, ließ ihre Fische verenden. 30Dann wimmelte das Land von Fröschen bis hinein in den Palast ihres Königs. 31Auf seinen Befehl kamen lästige Fliegen, Stechmücken über das ganze Gebiet.
32Er schickte ihnen Hagel statt Regen, Blitze flammten über das Land. 33Er ließ Trauben und Feigen verderben, zerbrach die Bäume in ihrem Gebiet. 34Er befahl: Da kamen Heuschreckenschwärme, und ihre Larven waren ohne Zahl. 35Sie fraßen alles Grün im Land, sie fraßen alle Felder kahl.
36Er erschlug alle Erstgeburt in ihrem Land, die Ersten ihrer Manneskraft. 37Dann führte er sie heraus, beladen mit Silber und Gold, kein Gebrechlicher fand sich in all ihren Stämmen. 38Ägypten war froh, als sie zogen, denn die Angst vor ihnen hatte sie gepackt.
39Er breitete eine Wolke als Decke aus, ein Feuer, um die Nacht zu erleuchten. 40Er forderte Wachteln an und ließ sie kommen und sättigte sie mit Himmelsbrot. 41Er spaltete den Felsen; da floss Wasser heraus. Es lief wie ein Strom in die Wüste.
42Ja, er dachte an sein heiliges Wort und an seinen Diener Abraham. 43Er führte sein Volk in Freude heraus, in Jubel seine Erwählten. 44Er gab ihnen die Länder der Völker, den Ertrag ihrer Mühe nahmen sie in Besitz, 45damit sie seine Ordnungen bewahrten und seinen Weisungen folgten. Halleluja, preist Jahwe!
Gottes Güte – Israels Undank
1061Halleluja, dankt Jahwe, denn er ist gut! Seine Gnade hört niemals auf. 2Wer kann die Machttaten Jahwes nur nennen, gebührend würdigen seinen Ruhm? 3Wie glücklich sind die, die festhalten am Recht, die jederzeit tun, was er will! 4Denk an mich, Jahwe, weil du Gefallen hast an deinem Volk! Komm mit deiner Hilfe auch zu mir, 5damit ich das Glück der Erwählten sehe, mich freue an der Freude deiner Nation, mich glücklich preise, in deinem Erbteil zu sein.
6Wir haben gesündigt wie unsere Väter; wir haben Unrecht getan, gottlos gehandelt. 7Unsere Väter in Ägypten verstanden deine Wunder nicht, sie vergaßen die vielen Beweise deiner Gunst. Schon am Schilfmeer widerstrebten sie dir. 8Doch seinetwegen rettete er sie, um seine Macht zu erweisen. 9Er bedrohte das Schilfmeer, da wurde es trocken. Durch die Fluten ließ er sie ziehen wie durch eine Wüste. 10Er rettete sie vor dem Zugriff des Hassers, erlöste sie aus feindlicher Gewalt. 11Das Wasser bedeckte ihre Bedränger, nicht einer von ihnen blieb übrig. 12Da vertrauten sie seinen Worten, besangen wiederholt seinen Ruhm. 13Doch schnell vergaßen sie seine Taten, warteten nicht auf seinen Rat. 14In der Wüste wuchs dann ihre Gier, in der Öde versuchten sie Gott. 15Da gab er ihnen, was sie verlangten und schickte ihnen die Schwindsucht.
16Im Lager wurden sie neidisch auf Mose, auch auf Aaron, den Heiligen Jahwes. 17Da wurde Datan von der Erde verschlungen, die Gruppe Abirams von Erdreich bedeckt. 18Feuer flammte in ihrer Rotte auf und verzehrte die rebellische Schar. 19Sie machten ein Stierkalb am Horeb, beugten sich vor einem gegossenen Bild. 20Sie vertauschten den, der ihre Herrlichkeit war, mit dem Bild eines Gras fressenden Rinds. 21Sie vergaßen Gott, ihren Retter, seine großen Taten in Ägypten, 22seine Wunder im Land der Nachkommen Hams, seine furchterregenden Zeichen am Schilfmeer. 23Jetzt wollte Gott sie zerschmettern, wäre da nicht Mose, sein Erwählter, gewesen. Der trat in die Bresche vor ihm, um abzuwenden seinen lodernden Zorn und sie nicht zu vernichten.
24Dann verschmähten sie das herrliche Land, denn sie glaubten Gottes Worten nicht. 25Sie murrten in ihren Zelten, hörten nicht auf die Stimme Jahwes. 26Da erhob er seine Hand zum Schwur gegen sie, um sie in der Wüste niederzuschlagen 27und ihre Nachkommen unter die Völker zu werfen, in fremde Länder zerstreut. 28Sie hängten sich an Baal, den Götzen von Peor1, und aßen von den Opfern für tote Gebilde. 29Sie reizten ihn zum Zorn mit ihrem Tun und plötzlich kam das Unheil über sie. 30Da trat Pinhas vor und vollzog das Gericht, so kam die Plage zum Stillstand. 31Das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet, auch seinen Nachkommen für alle Zeit. 32Am Wasser von Meriba erregten sie seinen Zorn, und ihretwegen erging es Mose schlecht. 33Sie hatten ihn so sehr gereizt, dass er sich zu unbedachten Worten hinreißen ließ.
34Sie rotteten die Völker nicht aus, die Jahwe ihnen nannte. 35Sie vermischten sich mit ihnen und nahmen ihre Gebräuche an. 36Sie dienten deren Götzen, und das wurde zur Falle für sie. 37Sie brachten ihre Söhne und Töchter als Opfer für Dämonen dar. 38Sie vergossen unschuldiges Blut, das Blut ihrer Söhne und Töchter. Die opferten sie den Götzen Kanaans. So wurde das Land durch Blutschuld entweiht. 39Sie machten sich unrein mit ihrem Treiben und wurden abtrünnig durch ihr Tun. 40Da entflammte Jahwes Zorn gegen sein Volk, er verabscheute sein Eigentum. 41Er lieferte sie an fremde Völker aus, ihre Hasser herrschten über sie. 42Ihre Feinde unterdrückten sie. Sie beugten sich unter ihre Gewalt. 43Viele Male riss er sie heraus, aber sie blieben stur bei ihrem Entschluss und versanken in ihrer Schuld.
44Doch er sah ihr Elend an, sooft er ihr Wehgeschrei hörte. 45Dann dachte er wieder an seinen Bund, und weil er sie liebte, tat es ihm leid. 46Er ließ sie Erbarmen finden bei allen, deren Gefangene sie waren. 47Rette uns, Jahwe, unser Gott! Sammle uns aus den Nationen heraus, dass wir deinen heiligen Namen preisen und uns rühmen in deinem Lob!
48Gelobt sei Jahwe, der Gott Israels, in alle Zeit und Ewigkeit! Das ganze Volk sage: Amen! Halleluja!
Fußnoten
- 1Vorrat an Brot. Wörtlich: zerbrach jeden Brotstab. In die Mitte der Brotfladen wurde schon vor dem Backen mit dem Finger ein Loch gebohrt, sodass sie anschließend, auf einen Stab gereiht, aufbewahrt werden konnten.
- 1Baal-Peor. Der Peor ist ein Berg in Moab, von dem man über das Jordantal blicken konnte. Auf seinem Gipfel befand sich vermutlich ein Baals-Heiligtum.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden