Jesaja 17
Neue evangelistische ÜbersetzungOther versions
German
Arabic
Czech
English
- DARBY 1890 Darby Bible
- ASV American Standard Version
- AV 1873 The Cambridge Paragraph Bible of the Authorized English Version
- CSB Christian Standard Bible
- D-R Douay-Rheims Bible
- ESV English Standard Version
- GW GOD’S WORD Translation
- GNB Good News Translation
- HCSB The Holman Christian Standard Bible
- KJV 1900 King James Version
- LSB Legacy Standard Bible
- LEB The Lexham English Bible
- MSG The Message: The Bible in Contemporary Language
- NET The NET Bible
- NASB95 New American Standard Bible (1995)
- NCV New Century Version
- NIrV New International Reader’s Version (1998)
- NIV New International Version (2011)
- NKJV The New King James Version
- NLT New Living Translation
- NRSVue New Revised Standard Version: Updated Edition
- RSV The Revised Standard Version
- RSVCE The Revised Standard Version, Catholic Edition
- TNIV Today’s New International Version
- YLT Young’s Literal Translation
French
Hebrew
Hungarian
Italian
Korean
Latin
Portuguese
Russian
Simplified Chinese
Spanish
Traditional Chinese
Gegen Damaskus
171Das Wort, das auf Damaskus lasten wird: Die Stadt Damaskus gibt es bald nicht mehr, dann ist sie nur noch ein Haufen Schutt. 2Verlassen wird Aroër1 samt Umgebung sein. In aller Ruhe lagern Herden dort und niemand jagt sie weg. 3Aus ist es mit dem Bollwerk Efraïms2, mit dem Damaskus-Königtum. Und was von Syrien übrig bleibt, ist nicht mehr als das von Israel. Das sagt Jahwe, der allmächtige Gott.
4An diesem Tag schrumpft Jakobs3 Pracht erbärmlich ein, das Fett seines Leibes schwindet dahin. 5Es wird wie bei einem Schnitter sein, der die Halme zusammenrafft und mit der Sichel die Ähren abmäht. Es wird sein wie beim Ährenlesen in der Ebene von Refaïm4. 6Nur eine Nachlese bleibt ihm zurück wie beim Abklopfen der Frucht vom Olivenbaum. Zwei, drei Oliven oben am Ast, vier, fünf in seinem Gezweig, sagt Jahwe, Israels Gott.
7An dem Tag schaut der Mensch zu dem, der ihn gemacht hat, und richtet seinen Blick auf den Heiligen Israels. 8Er schaut nicht mehr auf die eigenen Altäre, achtet nicht auf das Machwerk der eigenen Hand, blickt geweihte Pfähle und Sonnensäulen nicht mehr an.
9An dem Tag sind seine befestigten Städte wie verlassene Orte im Wald, sind öde wie die Berggipfel damals bei der Ankunft Israels. 10Ja, du hast vergessen den Gott deines Heils, hast nicht mehr an deine Fluchtburg gedacht. Stattdessen legst du Gärtchen für den „Lieblichen“5 an und setzt fremde Stecklinge hinein. 11Kaum hast du sie gepflanzt, schießen sie hoch, was du morgens gesät hast, sprießt noch am selben Tag. Aber es wird dir nur Schmerzen bringen, Krankheiten, gegen die es keine Heilung gibt.
12Wehe dir! Viele Völker brausen heran: ein Tosen wie das rauschende Meer. Man hört das Toben der Nationen wie das Tosen einer gewaltigen Flut. 13Völker tosen heran wie wütende Wogen, doch von Gott bedroht weichen sie weit zurück. Wie Spreu auf den Bergen, davongeblasen vom Wind, wie Raddisteln6, weggewirbelt vom Sturm. 14Am Abend brachten sie Schrecken über uns, doch am Morgen schon gibt es sie nicht mehr. Ja, unsere Räuber bekommen solchen Lohn, und die uns plündern, erhalten dieses Los.
Footnotes
- 1Aroër. Stadt am Arnonfluss, 23 km östlich vom Toten Meer. Südlichste Grenze des Einflussgebiets von Syrien.
- 2Bollwerk Efraïms. Spielt auf die Allianz des Nordreiches Israel (Efraïm) mit Syrien an.
- 3Jakob. Israels Stammvater, steht hier für das ganze Volk.
- 4Refaïm. Fruchtbares Gebiet westlich von Jerusalem.
- 5den „Lieblichen“. Wahrscheinlich der Frühlingsgott Adonis, der in Syrien und Phönizien verehrt wurde.
- 6Raddistel. Vertrocknete und vom Wind verwirbelte Teile der Gundelia (ein Taumelkraut), die als große Bälle weit durch die Steppe getrieben werden konnten.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden