Hiob 31,1–23
Neue evangelistische ÜbersetzungOther versions
German
Arabic
Czech
English
- DARBY 1890 Darby Bible
- ASV American Standard Version
- AV 1873 The Cambridge Paragraph Bible of the Authorized English Version
- CSB Christian Standard Bible
- D-R Douay-Rheims Bible
- ESV English Standard Version
- GW GOD’S WORD Translation
- GNB Good News Translation
- HCSB The Holman Christian Standard Bible
- KJV 1900 King James Version
- LSB Legacy Standard Bible
- LEB The Lexham English Bible
- MSG The Message: The Bible in Contemporary Language
- NET The NET Bible
- NASB95 New American Standard Bible (1995)
- NCV New Century Version
- NIrV New International Reader’s Version (1998)
- NIV New International Version (2011)
- NKJV The New King James Version
- NLT New Living Translation
- NRSVue New Revised Standard Version: Updated Edition
- RSV The Revised Standard Version
- RSVCE The Revised Standard Version, Catholic Edition
- YLT Young’s Literal Translation
French
Hebrew
Hungarian
Italian
Korean
Latin
Portuguese
Russian
Simplified Chinese
Spanish
Traditional Chinese
Hiob hält an seiner Unschuld fest
311„Ich hatte einen Bund mit meinen Augen geschlossen. Wie sollte ich da lüstern auf Jungfrauen blicken? 2Was wäre sonst mein Teil von Gott dort oben, das Erbe vom Allmächtigen aus der Höhe? 3Wird den Ungerechten nicht Verderben treffen, Missgeschick den Bösen? 4Sieht er nicht meine Wege und zählt all meine Schritte? 5Bin ich je mit der Lüge gegangen, eilte mein Fuß zum Betrug? 6Gott soll mich auf der Waage der Gerechtigkeit wiegen, dann wird er meine Unschuld erkennen. 7Ist mein Schritt vom Weg abgebogen, mein Herz meinen Augen gefolgt, klebt ein Makel an meiner Hand: 8dann esse ein anderer, was ich säe, dann werde meine Ernte vernichtet.
9Hat sich mein Herz zur Frau locken lassen, habe ich an der Tür meines Nächsten gelauert: 10dann soll meine Frau für einen anderen kochen1, dann sollen andere schlafen mit ihr. 11Denn das wäre eine Schandtat, eine Schuld, die vor die Richter gehört. 12Das wäre ein Feuer, das bis zum Untergang frisst, es entwurzelte meinen ganzen Ertrag.
13Habe ich meinem Sklaven das Recht versagt und meiner Sklavin, wenn sie gegen mich klagten? 14Was wollte ich tun, wenn Gott sich erhebt, was ihm entgegnen, wenn er es untersucht? 15Hat nicht einer uns beide im Schoß gebildet, nicht einer im Leib uns gemacht?
16Habe ich jemals Armen einen Wunsch versagt, ließ ich die Augen der Witwe erlöschen? 17Habe ich meinen Bissen allein gegessen, dass das Waisenkind nichts davon bekam? 18Von Jugend an zog Gott mich wie ein Vater groß, und von Mutterliebe gelehrt habe ich die Waise geführt.
19Habe ich jemand umkommen sehen, weil er nichts anhatte; ließ ich einen Armen ohne Decke gehn? 20Die Wolle meiner Schafe wärmte ihn, und er hat mich dafür gesegnet.
21Habe ich Elternlose bedroht, weil ich im Tor meinen Helfer sah: 22dann soll die Schulter mir vom Nacken fallen und mein Arm abbrechen vom Gelenk! 23Die Furcht vor Gottes Strafe schreckte mich ab, vor seiner Hoheit bestünde ich nicht.
Footnotes
- 1kochen. Wörtlich: (Getreide) mahlen, d.h. eine Mahlzeit vorbereiten.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden