Logos Bible Study

Hiob 4,12–5,7

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Woher Elifas seine Erkenntnis hat

12„Zu mir aber stahl sich sein Wort, mein Ohr vernahm ein Flüstern davon. 13In Gedanken aus nächtlicher Schau, wenn Tiefschlaf über Menschen fällt, 14kam Furcht und Zittern über mich und schreckte meine Glieder auf. 15Ein kalter Hauch berührte mein Gesicht, die Haare standen mir zu Berg. 16Da stand er, den ich nicht kannte. Vor meinen Augen war eine Gestalt, ein leises Flüstern wehte mich an: 17‚Kann ein Mensch gerecht sein vor Gott, ein Mann vor seinem Schöpfer rein? 18Selbst seinen Dienern traut er nicht, wirft auch seinen Engeln Irrtum vor; 19wie viel mehr dann den Geschöpfen aus Lehm, die aus dem Staub hervorgegangen sind, die man wie Motten zerdrückt, 20die man von Morgen bis Abend erschlägt? Unbeachtet gehen sie für immer dahin. 21Gott bricht ihre Zelte ab, sie sterben und wissen nicht einmal wie.‘ “

Elifas wendet seine These auf Hiob an

51„Ruf doch! Antwortet einer? An wen von den Heiligen wendest du dich? 2Den Narren bringt der Unwille um, den Dummkopf tötet der Eifer. 3Einen Narren sah ich Wurzeln schlagen und verfluchte sogleich seinen Wohnsitz. 4Seine Kinder bleiben fern vom Glück, man zertritt sie im Tor und niemand rettet sie. 5Ein Hungriger verzehrt seine Ernte, selbst aus den Dornen holt er sie weg. Durstige lechzen nach seinem Gut. 6Nicht aus dem Staub geht das Unheil hervor, Mühsal sprosst nicht aus der Erde. 7Doch der Mensch ist zur Mühsal geboren, wie der Funkenwirbel, der aus dem Feuer fliegt.“

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