Psalm 49–50
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- DARBY 1890 Darby Bible
- ASV American Standard Version
- AV 1873 The Cambridge Paragraph Bible of the Authorized English Version
- CSB Christian Standard Bible
- D-R Douay-Rheims Bible
- ESV English Standard Version
- GW GOD’S WORD Translation
- GNB Good News Translation
- HCSB The Holman Christian Standard Bible
- KJV 1900 King James Version
- LSB Legacy Standard Bible
- LEB The Lexham English Bible
- MSG The Message: The Bible in Contemporary Language
- NET The NET Bible
- NASB95 New American Standard Bible (1995)
- NCV New Century Version
- NIrV New International Reader’s Version (1998)
- NIV New International Version (2011)
- NKJV The New King James Version
- NLT New Living Translation
- NRSVue New Revised Standard Version: Updated Edition
- RSV The Revised Standard Version
- RSVCE The Revised Standard Version, Catholic Edition
- YLT Young’s Literal Translation
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1.Ein Psalm der Kinder Korah, vorzusingen.
2.Höret zu, alle Völker; merket auf, alle, die in dieser Zeit leben,
3.beide, gemeiner Mann und Herren, beide, reich und arm, miteinander!
4.Mein Mund soll von Weisheit reden und mein Herz von Verstand sagen.
5.Ich will einem Spruch mein Ohr neigen und kundtun mein Rätsel beim Klange der Harfe.
6.Warum sollte ich mich fürchten in bösen Tagen, wenn mich die Missetat meiner Untertreter umgibt,
7.die sich verlassen auf ihr Gut und trotzen auf ihren großen Reichtum?
8.Kann doch einen Bruder niemand erlösen noch ihn Gott versöhnen
9.(denn es kostet zuviel, eine Seele zu erlösen; man muß es anstehen lassen ewiglich),
10.daß er fortlebe immerdar und die Grube nicht sehe.
11.Denn man wird sehen, daß die Weisen sterben sowohl als die Toren und Narren umkommen und müssen ihr Gut andern lassen.
12.Das ist ihr Herz, daß ihre Häuser währen immerdar, ihre Wohnungen bleiben für und für; und haben große Ehre auf Erden.
13.Dennoch kann ein Mensch nicht bleiben in solchem Ansehen, sondern muß davon wie ein Vieh.
14.Dies ihr Tun ist eitel Torheit; doch loben’s ihre Nachkommen mit ihrem Munde. (Sela.)
15.Sie liegen in der Hölle wie Schafe, der Tod weidet sie; aber die Frommen werden gar bald über sie herrschen, und ihr Trotz muß vergehen; in der Hölle müssen sie bleiben.
16.Aber Gott wird meine Seele erlösen aus der Hölle Gewalt; denn er hat mich angenommen. (Sela.)
17.Laß dich’s nicht irren, ob einer reich wird, ob die Herrlichkeit seines Hauses groß wird.
18.Denn er wird nichts in seinem Sterben mitnehmen, und seine Herrlichkeit wird ihm nicht nachfahren.
19.Er tröstet sich wohl dieses guten Lebens, und man preiset’s, wenn einer sich gütlich tut;
20.aber doch fahren sie ihren Vätern nach und sehen das Licht nimmermehr.
21.Kurz, wenn ein Mensch in Ansehen ist und hat keinen Verstand, so fährt er davon wie ein Vieh.
Der 50. Psalm
1.Ein Psalm Asaphs. Gott, der HERR, der Mächtige, redet und ruft der Welt vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang.
2.Aus Zion bricht an der schöne Glanz Gottes.
3.Unser Gott kommt und schweigt nicht. Fressend Feuer geht vor ihm her und um ihn her ist ein großes Wetter.
4.Er ruft Himmel und Erde, daß er sein Volk richte:
5."Versammelt mir meine Heiligen, die den Bund mit mir gemacht haben beim Opfer."
6.Und die Himmel werden seine Gerechtigkeit verkündigen; denn Gott ist Richter. (Sela.)
7."Höre, mein Volk, laß mich reden; Israel, laß mich unter dir zeugen: Ich, Gott, bin dein Gott.
8.Deines Opfers halber strafe ich dich nicht, sind doch deine Brandopfer immer vor mir.
9.Ich will nicht von deinem Hause Farren nehmen noch Böcke aus deinen Ställen.
10.Denn alle Tiere im Walde sind mein und das Vieh auf den Bergen, da sie bei tausend gehen.
11.Ich kenne alle Vögel auf den Bergen, und allerlei Tier auf dem Feld ist vor mir.
12.Wo mich hungerte, wollte ich dir nicht davon sagen; denn der Erdboden ist mein und alles, was darinnen ist.
13.Meinst du, daß ich Ochsenfleisch essen wolle oder Bocksblut trinken ?
14.Opfere Gott Dank und bezahle dem Höchsten deine Gelübde
15.und rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, so sollst du mich preisen."
16.Aber zum Gottlosen spricht Gott: "Was verkündigst du meine Rechte und nimmst meinen Bund in deinen Mund,
17.so du doch Zucht hassest und wirfst meine Worte hinter dich ?
18.Wenn du einen Dieb siehst, so läufst du mit ihm und hast Gemeinschaft mit den Ehebrechern.
19.Deinen Mund lässest du Böses reden, und deine Zunge treibt Falschheit.
20.Du sitzest und redest wider deinen Bruder; deiner Mutter Sohn verleumdest du.
21.Das tust du, und ich schweige; da meinst du, ich werde sein gleichwie du. Aber ich will dich strafen und will dir’s unter Augen stellen.
22.Merket doch das, die ihr Gottes vergesset, daß ich nicht einmal hinraffe und sei kein Retter da.
23.Wer Dank opfert, der preiset mich; und da ist der Weg, daß ich ihm zeige das Heil Gottes."
Der 51. Psalm
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