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Psalm 134–137

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Nächtliches Lob

1341Ein Lied für den Aufstieg zum Tempel.

Auf, ihr Diener Jahwes, lobt den Namen Jahwes, die ihr steht im Haus Jahwes in der Nacht! 2Hebt eure Hände zum Heiligtum auf und lobt Jahwe!

3Jahwe, der Himmel und Erde gemacht hat, segne dich vom Zionsberg aus!

Gottes Ruhm endet nie

1351Halleluja, preist Jahwe! Lobt, ihr Diener Jahwes, lobt den Namen Jahwes, 2die ihr steht im Haus Jahwes, in den Höfen am Haus unseres Gottes! 3Halleluja, lobt Jahwe, denn er ist gut! Lobsingt seinem Namen, denn er ist schön! 4Denn Jahwe erwählte sich Jakob, nahm Israel als Eigentum an.

5Ja, ich weiß, dass Jahwe groß ist, weit über allen Göttern steht unser Herr. 6Alles, was Jahwe gefällt, das führt er überall aus: im Himmel und auf der Erde, in den Meeren und in allen Tiefen. 7Er führt Wolken herauf vom Ende der Erde, mit dem Regen schickt er den Blitz und gibt den Wind aus seinen Kammern frei.

8Er schlug Ägyptens Erstgeburt beim Menschen und beim Vieh. 9Er sandte Zeichen und Wunder in deine Mitte, Ägypterland, gegen den Pharao und all seine Diener. 10Er besiegte viele Völker, brachte starke Könige um: 11Sihon, den König der Amoriter, und Og, den König von Baschan, und alle Königtümer Kanaans. 12Und ihre Länder teilte er Israel zu, gab sie seinem Volk als Erbbesitz. 13Jahwe, dein Name bleibt für immer bestehen, dein Ruhm in jeder Generation. 14Denn Jahwe verschafft seinem Volk Recht, und seiner Diener erbarmt er sich.

15Die Götzen der Völker sind ja nur Silber und Gold, Werke von Menschen gemacht. 16Sie haben Münder, die nicht reden, Augen, die nicht sehen, 17und Ohren, die nicht hören. Kein Atem ist in ihrem Mund. 18Wer so etwas baut und darauf vertraut, der wird so wie sie.

19Lobt Jahwe, ihr Israeliten! Auch ihr Nachkommen Aarons, lobt Jahwe! 20Auch ihr Leviten, lobt Jahwe! Alle, die ihr Jahwe fürchtet, lobt Jahwe! 21Gelobt sei Jahwe vom Zionsberg aus, er, der in Jerusalem wohnt! Halleluja, preist Jahwe!

Seine Gnade hört nie auf

1361Dankt Jahwe, denn er ist freundlich! Seine Gnade hört nie auf. 2Dankt dem Gott aller Götter! Seine Gnade hört nie auf. 3Dankt dem Herrn aller Herren, seine Gnade hört nie auf.

4Er allein tut große Wunder, seine Gnade hört nie auf. 5Er hat die Himmel mit Weisheit gemacht, seine Gnade hört nie auf. 6Er hat die Erde ausgebreitet über dem Wasser, seine Gnade hört nie auf. 7Er hat die großen Lichter gemacht, seine Gnade hört nie auf; 8die Sonne, zu regieren den Tag, seine Gnade hört nie auf; 9den Mond und die Sterne zur Nacht. Seine Gnade hört nie auf.

10Er schlug die Erstgeburt der Ägypter, seine Gnade hört nie auf; 11und führte Israel heraus, seine Gnade hört nie auf, 12mit siegreich gewaltiger Macht. Seine Gnade hört nie auf. 13Er hat das Schilfmeer zerteilt, seine Gnade hört nie auf, 14und Israel mitten hindurch geführt. Seine Gnade hört nie auf. 15Er trieb ins Schilfmeer Pharaos Heer, seine Gnade hört nie auf, 16und führte sein Volk durch die Wüste. Seine Gnade hört nie auf.

17Er ist es, der große Könige schlug, seine Gnade hört nie auf, 18und mächtige Herrscher besiegte; seine Gnade hört nie auf: 19den amoritischen König Sihon, seine Gnade hört nie auf; 20und Og, den Herrscher von Baschan. Seine Gnade hört nie auf. 21Ihr Land wurde Israels Besitz, seine Gnade hört nie auf. 22Sein Diener Israel empfing es als Erbe. Seine Gnade hört nie auf.

23Er dachte an uns, als wir erniedrigt waren, seine Gnade hört nie auf. 24Er entriss uns unsern Feinden, seine Gnade hört nie auf. 25Er gibt Nahrung jedem Geschöpf. Seine Gnade hört nie auf. 26Dem Gott des Himmels sei Preis und Dank! Seine Gnade hört nie auf.

Heimweh nach Zion

1371An den Strömen Babylons, da saßen wir und weinten, und wir dachten an Zion. 2An die Pappeln dort hängten wir unsere Zithern. 3Denn die uns verschleppt hatten, forderten Lieder von uns; unsere Peiniger verlangten Freudengesang: „Singt uns doch eins der Zionslieder!“

4Wie könnten wir ein Jahwelied singen in einem fremden Land? 5Wenn ich dich vergesse, Jerusalem, dann versage meine Hand ihren Dienst! 6Die Zunge soll mir am Gaumen kleben, wenn ich nicht mehr an dich denke, Jerusalem, wenn du nicht meine allergrößte Freude bist.

7Jahwe, vergiss den Edomitern nicht den Tag Jerusalems, als sie schrien: „Reiß es nieder! Reiß es nieder bis auf den Grund!“ 8Du Tochter Babylon, Verwüsterin! Glücklich, wer dir heimzahlt, was du uns angetan hast. 9Glücklich, wer deine Kinder packt und sie am Felsen zerschmettert!

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