Logos Bibelsoftware

Johannes 1,1–28

Neue evangelistische ÜbersetzungAndere Übersetzungen

Deutsch

Arabisch

Chinesisch (traditionell)

Chinesisch (vereinfacht)

Englisch

Französisch

Griechisch

Italienisch

Koreanisch

Latein

Portugiesisch

Russisch

Spanisch

Tschechisch

Ungarisch

1: Seine Menschwerdung

Das Wort des Lebens

11Im Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott, ja, das Wort war Gott. 2Von Anfang an war es bei Gott. 3Alles ist dadurch entstanden. Ohne das Wort entstand nichts von dem, was besteht. 4In ihm war Leben, und dieses Leben war das Licht für die Menschen. 5Das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.

6Da trat ein Mensch auf. Er war von Gott gesandt und hieß Johannes. 7Er kam, um als Zeuge auf das Licht hinzuweisen. Alle sollten durch ihn ‹daran› glauben. 8Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur darauf hinweisen. 9Der, ‹auf den er hinwies›, war das wahre Licht, das für jeden Menschen leuchtet, der in die Welt kommt. 10Er war schon immer in der Welt, die ja durch ihn entstand, doch die Menschen erkannten ihn nicht. 11Er kam in sein Eigentum, aber sein eigenes Volk nahm ihn nicht auf. 12Doch denen, die ihn aufnahmen, verlieh er das Recht, Kinder Gottes zu sein. – Das sind die, die an seinen Namen glauben. – 13Sie erhielten das nicht aufgrund natürlicher Abstammung, durch menschliches Wollen oder den Entschluss eines Mannes, sondern durch eine Geburt aus Gott.

14Er, das Wort, wurde Mensch und wohnte unter uns. Und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, eine Herrlichkeit wie sie nur der Eine und Einzigartige vom Vater hat, erfüllt mit Gnade und Wahrheit. 15Johannes trat als Zeuge für ihn auf. „Der ist es!“, rief er. „Von ihm habe ich gesagt: ‚Nach mir kommt einer, der weit über mir steht!‘, denn er war da, bevor es mich gab.“

16Und aus seinem Überfluss haben wir alle empfangen, und zwar eine Gnade anstelle der Gnade ‹im Gesetz›. 17Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus ‹in die Welt›. 18Niemand hat Gott jemals gesehen. Nur der Eine und Einzigartige, der an der Seite des Vaters selbst Gott ist, hat ihn uns bekannt gemacht.

1–4: Seine Vorstellung

Von Johannes und seinen Jüngern (1)

Johannes der Täufer

19Folgende Begebenheit macht klar, wie Johannes auf ihn hinwies: Die Juden von Jerusalem hatten Priester und Leviten zu ihm geschickt, die ihn fragen sollten, wer er sei. 20„Ich bin nicht der Messias“, machte er ihnen eindeutig klar. 21„Wer dann?“, fragten sie weiter. „Bist du Elija?“ – „Nein, der bin ich auch nicht“, erwiderte er. „Bist du der Prophet?“ – „Nein!“ 22„Dann sag uns doch, wer du bist“, entgegneten sie, „wir müssen ja denen, die uns geschickt haben, eine Antwort bringen. Was sagst du über dich selbst?“ 23Johannes antwortete mit den Worten des Propheten Jesaja: „Ich bin eine Stimme, die in der Wüste ruft: ‚Ebnet den Weg für den Herrn!‘ “3

24Unter den Abgesandten waren auch einige Pharisäer4, 25die jetzt weiterfragten: „Wenn du weder der Messias bist noch Elija und auch nicht der Prophet, weshalb taufst du dann?“ 26„Ich taufe mit Wasser“, entgegnete Johannes, „aber mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt. 27Es ist der, der nach mir kommt. Ich bin nicht einmal würdig, ihm die Riemen seiner Sandalen zu lösen.“ 28Das spielte sich in Betanien ab, einem Dorf auf der anderen Seite des Jordan6, wo Johannes taufte.

In Logos lesen
Johannes 1,1: IM ANFANG WAR DAS WORT, & und das Wort war BEI GOTT, & das Wort WAR GOTT.

Fußnoten

  1. 4Pharisäer. Religionspartei, die auf genaue Einhaltung der Gesetze und Überlieferungen Wert legte.
  2. 6Der Jordan ist der wichtigste Fluss Israels, der als geologisches Phänomen das tiefstgelegene Tal der Erde durchfließt. Er entspringt im Norden im Gebiet des Berges Hermon, etwa 500 m über dem Meeresspiegel und mündet 200 km südlich ins Tote Meer, dessen Wasserspiegel sich heute mehr als 430 m unter Meeresniveau befindet. Die Taufstelle ist etwa 7 km nördlich vom Toten Meer zu suchen.

Parallelstellen

  1. 3Jesaja 40,3.