Logos Bible Study

Jesaja 37,22–29

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22Höre nun, was Jahwe über ihn sagt:

Zion, die unberührte junge Frau, verachtet dich und spottet über dich, die Tochter Jerusalem schüttelt den Kopf. 23Wen hast du verhöhnt und geschmäht, gegen wen die Stimme erhoben? Mit wem ließest du dich ein? – Mit Israels heiligem Gott!

24Durch deine Boten verhöhntest du ihn. Du prahlst: ‚Mit den Streitwagen bezwang ich die Berge, ich stieg bis zum Gipfel des Libanon. Den Hochwald seiner Zedern habe ich gefällt, seine schönsten Zypressen dazu. Ich kam auf die entlegenste Höhe, drang in jedes Dickicht vor. 25Ich grub nach Wasser und trank davon. Mit meiner Fußsohle trocknete ich die Flüsse Ägyptens aus.‘

26Hast du das nicht gehört? Schon vor langer Zeit habe ich es gewollt. Seit uralten Tagen habe ich es geplant, jetzt ließ ich es kommen, dass du befestigte Städte zerstörst, sie zu öden Steinhaufen machst. 27Machtlos waren ihre Bewohner, von Schrecken erfüllt. In Schande sind sie gestoßen. Sie waren wie Kraut auf dem Feld, wie grünes Gras, wie Gras auf den Dächern, vom Ostwind verdorrt. 28Ich weiß, ob du ruhst oder gehst oder kommst. Ich kenne auch dein Toben gegen mich. 29Und weil du so gegen mich tobst, ziehe ich dir einen Ring durch die Nase und lege dir einen Zaum ins Maul und führe dich auf dem Weg zurück, auf dem du gekommen bist.

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