Jesaja 14,20–31
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20Dich bettet man nicht in die steinerne Gruft, mit denen dort wirst du niemals vereint. Denn dein Land hast du zerstört, hingemordet dein eigenes Volk. Dein Verbrechergeschlecht soll in Ewigkeit vergessen sein! 21Bringt seine Söhne her und schlachtet sie ab! Denn auf ihren Vätern lastete Schuld. Nie wieder dürfen sie an die Macht, nie sei die Welt in ihrem Besitz und der Erdkreis mit ihren Städten gefüllt.“
Die völlige Vernichtung Babylons
22„Ich werde mich gegen sie stellen!“, sagt Jahwe, der allmächtige Gott. „Mit Kind und Kindeskind rotte ich Babylon aus, mit Stumpf und Stiel! 23Zum Besitz der Igel mache ich es, und zu einem Sumpfgebiet. Ich kehre es mit eisernem Besen aus“, sagt Jahwe, der allmächtige Gott.
Gegen Assyrien
24Jahwe, der allmächtige Gott, hat es geschworen: „Wie ich es mir vornahm, so wird es geschehen, es wird so kommen, wie ich es beschloss. 25Assyriens Macht zerbreche ich in meinem Land, auf meinen Bergen zertrete ich sie. Dann weicht ihr Joch von meinem Volk, von seinem Nacken fällt es ab.“ 26Das ist Gottes Beschluss über die ganze Welt, und das ist die Hand, die gegen alle Völker ausgestreckt ist. 27Denn Jahwe, der allmächtige Gott, setzte es fest. Wer kann ihn daran hindern? Seine Hand ist drohend ausgestreckt. Wer wendet sie wieder zurück?
Gegen die Philister
28Im Todesjahr von König Ahas kam dieses belastende Wort: 29„Freue dich nicht zu früh, Philisterland! Zwar ist der Stock zerbrochen, der dich schlug, doch aus der toten Schlange fährt eine Natter heraus, und aus der Natter kommt ein fliegender Drache.
30Auf meiner Wiese weiden die Schwachen, dort leben die Armen in Sicherheit. Doch deine Wurzel wird durch Hunger zerstört, und der Drache bringt den Rest von dir um. 31Heult auf, ihr Tore! Schrei um Hilfe, du Stadt! Verzage, ganz Philisterland! Eine Rauchwolke kommt von Norden heran. Es ist ein gewaltiges, geschlossenes Heer.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden