Jeremia 47
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Es trifft Israels Nachbarn (47–49)
Botschaft gegen die Philister
471Noch bevor der Pharao Gaza angriff, empfing der Prophet Jeremia eine Botschaft für die Philister. 2So spricht Jahwe:
„Seht, aus dem Norden droht eine Flut. Das Wasser wird zum reißenden Strom. Es überschwemmt das Land und die Felder, die Städte und ihre Bewohner. Die Menschen schreien um Hilfe, im ganzen Land schreien sie laut, 3denn sie hören das Stampfen der Pferde, das Getöse der Wagen, das Rasseln der Räder. Da sehen sich die Väter nicht nach ihren Söhnen um, so hat die Angst sie gepackt 4vor dem kommenden Tag, der alle Philister vernichtet, der für Tyrus und Sidon die letzten Helfer erschlägt. Denn Jahwe vernichtet die Philister, den Rest dieser Leute von Kreta. 5Gaza hat sich kahl geschoren, und Aschkelon, die letzte Stadt der Ebene, ist ganz verstummt. Wie lange noch ritzt du dich vor Trauer wund? 6Weh, du Schwert Jahwes, wie lange noch willst du nicht rasten? Kehr zurück in deine Scheide, raste und bleib still!“ 7Doch wie soll es ruhig bleiben? Denn Jahwe gab ihm den Befehl. Er hat es an die Küste bestellt und auch gegen die von Aschkelon.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden