Logos Bible Study

Hiob 8,8–19

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Woher Bildad seine Erkenntnis nahm

8„Frag doch die, die vor dir waren, achte auf das, was ihre Väter erforschten! 9Denn wir sind von gestern und wissen nichts, wie Schatten gehen unsere Tage hier dahin. 10Werden sie dich nicht lehren, sprechen sie nicht zu dir, holen Worte aus ihrem Herzen hervor?“

Bildad wendet seine These auf Hiob an

11„Wächst Schilfrohr, wo kein Sumpf ist? Schießt Riedgras ohne Wasser auf? 12Noch grünt es, ist nicht reif zum Schnitt, da verdorrt es schon vor allem Gras. 13So ist das Leben derer, die Gott vergessen, so schwindet die Zukunft des Bösen. 14Seine Zuversicht ist wie ein dünner Faden, sein Vertrauen ein Spinngewebe. 15Er stützt sich an sein Haus, doch es gibt nach, er klammert sich daran, doch es steht nicht fest. 16In vollem Saft steht einer in der Sonne, seine Zweige überwuchern den Garten, 17seine Wurzeln schlingen sich über Geröll, zwischen Steinen hält er sich fest. 18Reißt man ihn von seiner Stelle weg, so verleugnet sie ihn: ‚Dich sah ich noch nie.‘ 19Ja, das bleibt vom Glück seines Weges, und aus dem Staub sprießen andere auf.

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