Hiob 14,10–15
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10Der Starke aber stirbt und ist schwach, ein Mensch kommt um – und wo ist er? 11Wie Wasser aus dem See verschwindet, wie ein Strom austrocknet und versiegt, 12so legt der Mensch sich hin und steht nicht mehr auf; der Himmel vergeht, bevor er erwacht und geweckt wird aus seinem Schlaf.
13Ach, dass du mich bei den Toten verstecktest, mich verbirgst, bis dein Zorn vorüber ist, mir eine Frist setzt und dann an mich denkst! 14Wenn ein Starker stirbt, wird er wieder leben? Meine Dienstzeit lang wollte ich warten, bis meine Ablösung käme! 15Du würdest rufen und ich gäbe dir Antwort, du sehntest dich nach dem Werk deiner Hände.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden