2. Samuel 22,21–40
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21Jahwe hat mir mein rechtes Tun vergolten, mich nach der Reinheit meiner Hände beschenkt. 22Denn ich hielt mich an die Wege Jahwes, fiel nicht schuldig von meinem Gott ab. 23Ja, seine Entscheide hielt ich mir vor, seine Gesetze wies ich nicht ab. 24Ich lebte ohne Tadel vor ihm und nahm mich vor der Sünde in Acht. 25So hat Jahwe mich für mein rechtes Tun belohnt, denn in seinen Augen waren meine Hände rein.
26Einem Gütigen zeigst du dich gütig, einem treuen Mann treu. 27Dem Reinen zeigst du dich rein, doch dem Falschen bist du verdreht. 28Ja, du rettest das verarmte Volk, doch stolze Augen zwingst du nieder. 29Ja, du bist meine Leuchte, Jahwe. Jahwe macht das Dunkel mir hell. 30Ja, mit dir überrenn ich ein Heer, mit meinem Gott überspring ich die Mauer.
31So ist Gott: sein Weg ist tadellos, Jahwes Wort ist unverfälscht. Ein Schild ist er für alle, die Schutz bei ihm suchen. 32Ja, wer ist Gott, wenn nicht Jahwe! Wer ist ein Fels, wenn nicht unser Gott! 33Dieser Gott ist meine Festung, er macht meinen Weg tadellos. 34Er macht meine Füße gazellenflink und standfest auf allen Höhen. 35Er lehrt meine Hände das Kämpfen und meine Arme, den Bogen zu spannen.
36Du gabst mir den Schild deines Heils, und dass du mich erhörtest, machte mich groß! 37Du schafftest meinen Schritten Raum, meine Knöchel blieben fest. 38Ich jagte meinen Feinden nach und überwältigte sie. Erst als sie vernichtet waren, kehrte ich um. 39Zerschmettert habe ich sie, sie stehen nicht wieder auf. Tot fielen sie vor meine Füße. 40Du versorgtest mich mit Kraft zum Kampf, zwangst meine Gegner unter mich nieder.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden