Lukas 1,1–17
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1.Sintemal sich’s viele unterwunden haben, Bericht zu geben von den Geschichten, so unter uns ergangen sind,
2.wie uns das gegeben haben, die es von Anfang selbst gesehen und Diener des Worts gewesen sind:
3.habe ich’s auch für gut angesehen, nachdem ich’s alles von Anbeginn mit Fleiß erkundet habe, daß ich’s dir, mein guter Theophilus, in Ordnung schriebe,
4.auf das du gewissen Grund erfahrest der Lehre, in welcher du unterrichtet bist.
5.Zu der Zeit des Herodes, des Königs von Judäa, war ein Priester von der Ordnung Abia, mit Namen Zacharias, und sein Weib war von den Töchtern Aarons, welche hieß Elisabeth.
6.Sie waren aber alle beide fromm vor Gott und wandelten in allen Geboten und Satzungen des HERRN untadelig.
7.Und sie hatten kein Kind; denn Elisabeth war unfruchtbar, und waren beide wohl betagt.
8.Und es begab sich, da er des Priesteramtes pflegte vor Gott zur Zeit seiner Ordnung,
9.nach Gewohnheit des Priestertums, und an ihm war, daß er räuchern sollte, ging er in den Tempel des HERRN.
10.Und die ganze Menge des Volks war draußen und betete unter der Stunde des Räucherns.
11.Es erschien ihm aber der Engel des HERRN und stand zur rechten Hand am Räucheraltar.
12.Und als Zacharias ihn sah, erschrak er, und es kam ihn eine Furcht an.
13.Aber der Engel sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias! denn dein Gebet ist erhört, und dein Weib Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, des Namen sollst du Johannes heißen.
14.Und du wirst des Freude und Wonne haben, und viele werden sich seiner Geburt freuen.
15.Denn er wird groß sein vor dem HERRN; Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken und wird noch im Mutterleibe erfüllt werden mit dem heiligen Geist.
16.Und er wird der Kinder Israel viele zu Gott, ihrem HERRN, bekehren.
17.Und er wird vor ihm her gehen im Geist und Kraft des Elia, zu bekehren die Herzen der Väter zu den Kindern und die Ungläubigen zu der Klugheit der Gerechten, zuzurichten dem HERRN ein bereitet Volk.
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