Sprüche 29,2–12
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2Wenn die Gerechten sich mehren, freut sich das Volk; wenn aber ein Gesetzloser herrscht, seufzt ein Volk.
3Ein Mann, der Weisheit liebt, erfreut seinen Vater; wer sich aber zu Huren gesellt, richtet das Vermögen zu Grunde.
4Ein König gibt durch Recht dem Lande Bestand; aber ein Mann, der Geschenke liebt, bringt es herunter.
5Ein Mann, der seinem Nächsten schmeichelt, breitet ein Netz aus vor seine Tritte.
6In der Übertretung des bösen Mannes ist ein Fallstrick; aber der Gerechte jubelt und ist fröhlich.
7Der Gerechte erkennt das Recht der Armen; der Gesetzlose versteht keine Erkenntnis.
8Spötter versetzen eine Stadt in Aufruhr, Weise aber wenden den Zorn ab.
9Wenn ein weiser Mann mit einem närrischen Manne rechtet, mag er sich erzürnen oder lachen, er hat keine Ruhe.
10Blutmenschen hassen den Unsträflichen, aber die Aufrichtigen bekümmern sich um seine Seele.
11Der Tor läßt seinen ganzen Unmut herausfahren, aber der Weise hält ihn beschwichtigend zurück.
12Ein Herrscher, der auf Lügenrede horcht, dessen Diener sind alle gesetzlos.
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