Logos Bible Study

Johannes 12,37–50

Elberfelder 1905Other versions

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37Wiewohl er aber so viele Zeichen vor ihnen getan hatte, glaubten sie nicht an ihn,

38auf daß das Wort des Propheten Jesajas erfüllt würde, welches er sprach: „Herr, wer hat unserer Verkündigung geglaubt, und wem ist der Arm des Herrn geoffenbart worden?“

39Darum konnten sie nicht glauben, weil Jesajas wiederum gesagt hat:

40„Er hat ihre Augen verblendet und ihr Herz verstockt, auf daß sie nicht sehen mit den Augen und verstehen mit dem Herzen und sich bekehren, und ich sie heile.“

41Dies sprach Jesaja, weil er seine Herrlichkeit sah und von ihm redete.

42Dennoch aber glaubten auch von den Obersten viele an ihn; doch wegen der Pharisäer bekannten sie ihn nicht, auf daß sie nicht aus der Synagoge ausgeschlossen würden;

43denn sie liebten die Ehre bei den Menschen mehr als die Ehre bei Gott.

44Jesus aber rief und sprach: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat;

45und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat.

46Ich bin als Licht in die Welt gekommen, auf daß jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe;

47und wenn jemand meine Worte hört und nicht bewahrt, so richte ich ihn nicht, denn ich bin nicht gekommen, auf daß ich die Welt richte, sondern auf daß ich die Welt errette.

48Wer mich verwirft und meine Worte nicht annimmt, hat den, der ihn richtet: das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten an dem letzten Tage.

49Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, er hat mir ein Gebot gegeben, was ich sagen und was ich reden soll;

50und ich weiß, daß sein Gebot ewiges Leben ist. Was ich nun rede, rede ich also, wie mir der Vater gesagt hat.

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