Logos Bible Study

Römer 9,11–18

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11Denn als ‹die Zwillinge› noch nicht geboren waren und noch nichts Gutes oder Böses getan hatten – damit sollte der Plan Gottes bekräftigt werden, dass seine Wahl allein von seiner freien Entscheidung abhängt –, 12sagte Gott zu Rebekka: „Der ältere wird dem Jüngeren dienen.“3 13Darum heißt es auch in der Schrift: „Jakob habe ich erwählt, nicht Esau.“4

Gott schenkt sein Erbarmen, wem er will

14Heißt das nun, dass Gott ungerecht ist? Auf keinen Fall! 15Er sagte ja zu Mose: „Ich schenke mein Erbarmen dem, über den ich mich erbarmen will, und mein Mitleid dem, den ich bemitleiden will.“5 16Es kommt also nicht auf das Wollen und Bemühen eines Menschen an, sondern allein auf Gott und sein Erbarmen. 17Denn die Schrift sagt zum Pharao: „Gerade deshalb habe ich dich als Herrscher auftreten lassen, um dir meine Macht zu demonstrieren und meinen Namen in der ganzen Welt bekannt zu machen.“6 18Wir sehen also: Gott handelt ganz nach seinem Ermessen: über den einen erbarmt er sich, den anderen lässt er starrsinnig sein.

Read in Logos
Römer 9,16: SO LIEGT ES NUN NICHT AN JEMANDES WOLLEN ODER LAUFEN, SONDERN AN GOTTES ERBARMEN.

Cross references

  1. 31. Mose 25,23
  2. 4Siehe bei Maleachi 1,2–3.
  3. 52. Mose 33,19
  4. 62. Mose 9,16