Psalm 40,2–12
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2Immer habe ich auf Jahwe gehofft, und er hat sich mir zugewandt, hat mein Rufen gehört. 3Er zog mich aus dem brodelnden Loch, befreite mich aus Schlick und Schlamm und stellte mich auf festen Grund. Er gab meinen Schritten sicheren Halt 4und legte mir ein neues Lied in den Mund, einen Lobgesang auf unseren Gott. Erschauernd werden viele es sehen und beginnen, ihm zu vertrauen. 5Glücklich der Mensch, der Jahwe vertraut, der in ihm seine Sicherheit hat, sich nicht an ungestüme Menschen hängt und keinen Lügnern Glauben schenkt!
6Jahwe, mein Gott! Du hast so viel für uns getan; niemand ist wie du! Deine Pläne, deine wunderbaren Taten! Wollte ich von ihnen erzählen, es wären mehr, als man aufzählen kann. 7Opfer und Gaben gefallen dir nicht, aber Ohren hast du mir gegeben; und ich weiß, dass du weder Brand- noch Sündopfer willst. 8Nun sage ich: „Da komme ich! Denn das steht in deinem Buch über mich. 9Ich liebe es, zu tun, was dir gefällt, mein Gott, denn dein Gesetz nahm ich tief in mich auf.“ 10Vor der ganzen Versammlung verkünde ich deine Gerechtigkeit. Ja, meine Lippen verschließe ich nicht. Du weißt es, Jahwe. 11Deine Gerechtigkeit verberge ich nicht in der Tiefe meines inneren Seins. In der großen Versammlung habe ich von deiner Treue und Hilfe erzählt, hab deine Gnade und Wahrheit nicht unterdrückt. 12Du, Jahwe, entziehst mir dein Erbarmen ja nicht, deine Gnade und Treue halten mich fest!
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden