Psalm 143–145
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- MSG The Message: The Bible in Contemporary Language
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- NCV New Century Version
- NIrV New International Reader’s Version (1998)
- NIV New International Version (2011)
- NKJV The New King James Version
- NLT New Living Translation
- NRSVue New Revised Standard Version: Updated Edition
- RSV The Revised Standard Version
- RSVCE The Revised Standard Version, Catholic Edition
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Geh nicht mit mir ins Gericht!
1431Ein Psalmlied. Von David.
Hör mein Gebet, Jahwe, achte auf mein Flehen! Erhöre mich, denn du bist treu und gerecht! 2Geh mit deinem Diener nicht ins Gericht, denn vor dir kann kein Lebendiger bestehen!
3Der Feind verfolgt meine Seele, tritt mein Leben zu Boden und stößt mich in eine Dunkelheit wie bei den Toten im Grab. 4Mein Geist ist erstarrt, ich bin vor Angst wie gelähmt.
5Ich denke an die vergangene Zeit, grüble nach über dein Tun und überlege, was du geschaffen hast. 6Betend breite ich meine Hände zu dir aus, meine Seele verlangt nach dir wie ein ausgetrocknetes Land. ♪
7Jahwe, erhöre mich bald! Denn mein Geist zehrt sich auf. Verbirg dein Gesicht nicht vor mir! Sonst gleiche ich bald denen im Grab.
8Lass mich schon früh am Morgen deine Gnade erfahren, denn ich setze mein Vertrauen auf dich. Zeig mir den Weg, den ich gehen soll, denn auf dich richte ich meinen Sinn! 9Rette mich vor meinen Feinden, Jahwe, denn bei dir suche ich Schutz!
10Lehre mich zu tun, was dir gefällt, denn du bist mein Gott! Dein guter Geist führe mich auf ebenes Land!
11Zur Ehre deines Namens erhalte mein Leben, Jahwe! Gerechter Gott, befreie mich aus dieser Not! 12Sei so gnädig und vernichte den Feind, lass umkommen den, der mein Leben bedrängt, ich bin doch der, der dir dient!
Danklied des Königs
1441Von David.
Gepriesen sei Jahwe, mein Fels, der meine Hände das Kämpfen lehrt, meine Finger den Waffengebrauch. 2Meine Gnade und meine Burg, meine Festung und mein Retter, mein Schild und der, bei dem ich sicher bin, der mir mein Volk unterwirft. 3Was ist der Mensch, Jahwe, dass du an ihn denkst, das kleine Menschlein, dass du Acht darauf hast? 4Der Mensch ist wie ein Hauch, sein Leben wie ein Schatten, der vorüberfliegt.
5Neige deinen Himmel, Jahwe, und steige herab! Berühre die Berge, dass Rauch aufsteigt! 6Lass Blitze blitzen und zerstreue den Feind! Schieß deine Pfeile und verwirre sie! 7Streck deine Hände vom Himmel herab, reiß mich heraus aus der tödlichen Flut, rette mich aus fremder Männer Gewalt! 8Mit ihren Worten betrügen sie und mit ihrer Hand schwören sie falsch.
9Gott, ich singe dir ein neues Lied, auf der zehnsaitigen Harfe spiele ich dir: 10„Er gibt den Königen Sieg, auch David, seinem Diener, und entreißt ihn dem tödlichen Schwert.“ 11Rette mich aus fremder Männer Gewalt! Denn mit ihren Worten betrügen sie und mit ihrer Hand schwören sie falsch.
12Unsere Söhne seien wie junge Bäume, großgezogen in ihrer Jugend. Unsere Töchter seien Ecksäulen gleich, geschnitzt für einen Palast. 13Unsere Scheunen seien gut gefüllt, uns mit Vorräten aller Art zu versorgen. Unser Kleinvieh möge sich tausendfach mehren, zehntausendfach auf unseren Weiden. 14Unsere Kühe mögen trächtig sein und ohne Riss und Fehlgeburt kalben. Auf unseren Plätzen höre man kein Klagegeschrei. 15Wohl dem Volk, dem es so ergeht! Wie glücklich ist das Volk, das Jahwe zum Gott hat!
Gottes unendliche Güte
1451 Ein Lobgesang. Von David.
Dich will ich rühmen, mein Gott und König, deinem Namen immer und ewig lobsingen. 2An jedem Tag will ich dich loben, deinen Namen preisen allezeit.
3Groß ist Jahwe und sehr zu loben, unerforschlich seine Herrlichkeit. 4Eine Generation rühmt der nächsten dein Werk und erzählt von deinem gewaltigen Tun. 5Die herrliche Pracht deiner Majestät und deine Wundertaten will ich bedenken. 6Von der Macht deiner furchtbaren Taten soll man sprechen, und ich will erzählen, was für ein großer Gott du bist.
7Die Erinnerung an deine große Güte sprudelt heraus, sie jubeln vor Freude über deine Gerechtigkeit. 8Gnädig und barmherzig ist Jahwe, voller Güte und langsam zum Zorn. 9Jahwe ist zu allen gut, über seine Geschöpfe erbarmt er sich. 10Es loben dich, Jahwe, all deine Werke, und deine Treuen preisen dich.
11Sie sprechen vom Glanz deines Reiches, sie reden von deiner Macht, 12damit die Menschen von deinen Großtaten hören und von der Herrlichkeit deiner Regierung. 13Dein Reich ist ja ein Reich aller Zeiten, und deine Herrschaft hört niemals auf.
Jahwe ist verlässlich in allem, was er sagt, und gnädig in allem, was er tut.2 14Jahwe hält die Hinfallenden fest, und alle Gestürzten richtet er auf. 15Alle blicken voller Hoffnung auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur richtigen Zeit. 16Du öffnest deine wohltätige Hand, und alles, was lebt, wird durch dich satt.
17Jahwe ist in allem Handeln gerecht und voller Güte in allem, was er tut. 18Jahwe ist allen nah, die zu ihm rufen, allen, die dabei aufrichtig sind. 19Die Bitten derer, die ihn fürchten, erfüllt er. Er hört ihr Schreien und hilft. 20Alle, die ihn lieben, behütet Jahwe; doch alle, die ihn missachten, vernichtet er.
21Mein Mund soll Jahwes Ruhm verkünden; und alles, was lebt, lobe seinen heiligen Namen – für immer und für alle Zeit.
Fußnoten
- ♪steht für das hebräische Sela, das vielleicht mit Empor! wiedergegeben werden kann, aber nicht sicher zu übersetzen ist. Wahrscheinlich war es ein Zeichen für die Musik.
- 2Jahwe … tut Dieser Satz fehlt in fast allen hebräischen Handschriften. Er entspricht der Zeile, die mit N beginnt und findet sich nur in einer hebräischen Handschrift, in der und den alten syrischen Übersetzungen.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden