Jesaja 63,7–14
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Gebet und Erhörung
7Ich will daran erinnern, wie Jahwe uns seine Gnade erwies, will denken an die Ruhmestaten des Herrn, an alles, was Jahwe für uns tat, an seine große Güte, die er dem Volk Israel erwies, und zwar aus seinem Erbarmen heraus und seiner übergroßen Freundlichkeit. 8Er sagte: „Gewiss sind sie mein Volk, Kinder, die nicht enttäuschen!“ Und so wurde er ihr Befreier 9aus all ihrer Not. Kein Bote und kein Engel – er selbst hat sie befreit! Aus Liebe und Erbarmen hat er sie erlöst, sie aufgehoben und getragen in all den Tagen der frühen Zeit.
10Doch sie lehnten sich gegen ihn auf, betrübten seinen Heiligen Geist. Da wandelte er sich und wurde ihr Feind und kämpfte nun selbst gegen sie. 11Da dachten sie wieder an die vorige Zeit, als Mose noch in ihrer Mitte war: „Wo ist der Gott, der den Hirten seiner Schafe aus dem Meer herausgezogen hat? Wo ist der, der ihm den Heiligen Geist ins Innerste gab, 12der ihm beistand mit seinem gewaltigen Arm, der das Meer zerteilte vor seinem Volk und sich so einen ewigen Namen erschuf? 13Wo ist der, der sie durch die Fluten führte, wie Pferde durch die Steppe, sodass niemand ins Stolpern geriet? 14Wie das Vieh, das ins Tal hinabzieht, brachte der Geist Jahwes sie zum Ruheplatz. So hast du dein Volk geführt und dir einen ruhmvollen Namen gemacht.“
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden