Jesaja 33,1–13
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Das Verlangen nach Freiheit
331Wehe dir, du Zerstörer, der selbst nie zerstört worden ist, du Hinterlistiger, den noch niemand hintergangen hat! Sobald du mit dem Zerstören fertig bist, wird man auch dich zerstören. Und wenn du jeden hintergangen hast, wirst auch du ein Opfer der Hinterlist.
2Jahwe, sei uns gnädig! Auf dich haben wir gehofft. Sei uns jeden Morgen ein helfender Arm, sei unsere Rettung in Zeiten der Not! 3Vor deiner Stimme ergreifen die Völker die Flucht, wenn du aufstehst, zerstreuen sie sich. 4Ja, dann wird Beute weggerafft, wie Heuschrecken stürzen sich alle darauf. 5Hoch erhaben ist Jahwe, er wohnt in der Höhe und sorgt, dass in Zion Recht und Gerechtigkeit herrscht. 6Dann lebt ihr in Sicherheit und habt eine Fülle von Heil, von Weisheit und Erkenntnis. Und Zions Schatz wird sein die Ehrfurcht vor Jahwe.
7Seht, die Gotteshelden jammern auf der Straße, die Friedensboten weinen bitterlich. 8Verödet sind die Straßen, kein Reisender wagt sich hinaus. Der Feind hat den Vertrag ungültig gemacht, missachtet seine Zeugen, und Menschenleben zählen für ihn nicht. 9Es vertrocknet und verwelkt das Land, beschämt steht der Libanon da, schwarz und verdorrt, Scharon1 ist einer Steppe gleich, Baschan2 und Karmel3 stehen kahl.
10Jetzt stehe ich auf, spricht Jahwe. Jetzt erhebe ich mich, jetzt greife ich ein! 11Ihr geht schwanger mit Stroh, und was ihr gebärt, ist nur Spreu. Euer Schnauben ist ein Feuer, das euch selbst verbrennen wird. 12Die Völker werden zu Kalk verbrannt, ins Feuer geworfen wie Dornengestrüpp. 13Ihr fernen Völker hört, was ich getan; ihr Nahen, erkennt meine Macht!
Footnotes
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden