Logos Bible Study

Jesaja 1,3–11

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3Jeder Ochse kennt seinen Besitzer, jeder Esel den Fresstrog seines Herrn. Doch Israel begreift nicht, wem es gehört. Mein Volk hat keinen Verstand.“

4Weh dem sündigen Volk, der Sippschaft voller Schuld, der Brut von Verbrechern, dem verdorbenen Geschlecht. Sie haben sich von Jahwe getrennt, den Heiligen Israels verschmäht und ihm den Rücken gekehrt. 5Wurdet ihr noch nicht genug bestraft, dass ihr immer noch aufsässig seid? Das ganze Haupt ist wund, das ganze Herz ist krank: 6Von Kopf bis Fuß ist keine heile Stelle mehr, nur Beulen, Striemen, frische Wunden, nicht gereinigt, nicht verbunden, und keine Salbe ist darauf. 7Euer Land ist verwüstet, eure Städte verbrannt. – Und euer Ackerland? Fremde verzehren seinen Ertrag, und ihr seht ohnmächtig zu. Es ist alles zerstört, als hätten fremde Horden gehaust. 8Nur die Tochter Zion2 steht noch da wie eine Hütte im Weinberg, ein Schutzdach im Gurkenfeld, eine Stadt, die man behüten muss. 9Hätte Jahwe, der allmächtige Gott,3 nicht einen Rest von uns übrig gelassen, es wäre uns wie Sodom gegangen, und wie Gomorra wären wir jetzt.

10Hört das Wort Jahwes, ihr Mächtigen von Sodom! Vernimm die Weisung unseres Gottes, Volk von Gomorra! 11„Was soll ich mit der Menge eurer Opfer?“, spricht Jahwe. „Ich habe es satt, dass ihr mir Schafböcke und das Fett von Mastkälbern verbrennt! Das Blut von Stieren, Lämmern, Böcken mag ich nicht!

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Footnotes

  1. 2Tochter Zion. Synonym für die Stadt Jerusalem und seine Einwohner.
  2. 3der allmächtige Gott. Hebräisch: Zebaoth, das heißt „Heere“ oder „Kriege“. In der wird der Begriff immer mit „pantokrator“ = „Allherrscher“ oder „Allmächtiger“, wiedergegeben.