Jesaja 44,28–45,13
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28der von Kyrus spricht: ‚Er ist mein Hirt! Er wird alles tun, was ich von ihm will.‘ Er wird befehlen: ‚Jerusalem wird aufgebaut! Der Grundstein des Tempels werde gelegt!‘ “
451So spricht Jahwe zu Kyrus, seinem Gesalbten, den er an der Hand gefasst hat, um Völker ihm zu unterwerfen, um Königen den Hüftgurt zu lösen, um vor ihm zu öffnen Tür und Tor: 2„Ich selbst, ich gehe vor dir her. Ich ebne die Ringmauern ein, zerschlage Bronzetore und zerbreche eiserne Riegel. 3Ich liefere dir die verborgenen Schätze und die versteckten Vorräte aus, damit du erkennst, dass ich, Jahwe, der Gott Israels bin, der dich bei deinem Namen rief. 4Wegen Jakob, meinem Diener, wegen meines Schützlings Israel habe ich dich berufen und verlieh dir einen Ehrennamen, ohne dass du mich kanntest. 5Ich bin Jahwe, und sonst ist keiner da! Ich bin der einzige Gott! Ich gebe dir die Macht, obwohl du nichts von mir weißt, 6damit man von da, wo die Sonne aufgeht, bis dahin, wo sie untergeht, erkennt, dass es außer mir keinen Gott gibt. Ich bin Jahwe, und sonst ist keiner da! 7Ich bin es, der Licht und Dunkelheit macht, der Frieden gibt und Unheil schafft. Ich, Jahwe, bin es, der das alles tut.
8Ihr Himmel oben, träufelt Gerechtigkeit herab, ihr Wolken, lasst sie strömen! Die Erde öffne sich und bringe Heil hervor, lasse wachsen Gerechtigkeit. Ich, Jahwe, habe das bewirkt.“
9Wehe dem, der mit seinem Urheber hadert und doch nur eine Scherbe von vielen Tonscherben ist. Sagt der Ton vielleicht zum Töpfer: „Was machst du denn da?“ Hält er ihm vielleicht vor: „Du hast kein Geschick!“? 10Wehe dem, der zum Vater sagt: „Warum hast du gezeugt?“ und zur Mutter: „Warum hast du Wehen gehabt?“
11So spricht Jahwe, der heilige Gott Israels und sein Schöpfer: „Fragt mich über das, was kommt! Doch meine Kinder und das Werk meiner Hände lasst mir anbefohlen sein! 12Ich selbst habe die Erde gemacht und den Menschen auf ihr! Ich habe den Himmel ausgespannt und gab den Sternen ihr Gesetz. 13Weil ich gerecht bin, habe ich Kyrus erweckt und ebne ihm seinen Weg. Meine Stadt baut er wieder auf, mein verschlepptes Volk lässt er frei, ohne Lösegeld und ohne Bestechungsgeschenk. Das sagt Jahwe, der Allmächtige.“
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden