Jeremia 8,11–15
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11Die schwere Wunde meines Volkes behandeln sie nur äußerlich. ‚Heile, heile, Segen‘, sagen sie, aber nichts und niemand ist heil.“
12„Schämen müssten sie sich wegen ihres schändlichen Treibens. Aber sie denken gar nicht daran. Sie kennen keine Scham. Deshalb werden sie fallen, wenn alles fällt. Und wenn ich komme, um sie zur Rechenschaft zu ziehen, werden sie stürzen“, spricht Jahwe.
13„Will ich bei ihnen ernten“, spricht Jahwe, „so sind keine Trauben am Weinstock, keine Feigen am Baum und alle Blätter verwelkt. Da gebe ich sie denen hin, die sie zertreten!“
14„Wozu sitzen wir herum? Sammelt euch! Gehen wir los! Hinein in die befestigten Städte! Sterben wir dort! Denn Jahwe, unser Gott, beschloss unseren Tod. Vergiftetes Wasser gab er uns zu trinken, denn wir haben gegen Jahwe gesündigt. 15Wir warteten auf Frieden, doch es kam nichts Gutes. Wir hofften auf Heilung – und nun das Entsetzen!
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden