Logos Bible Study

Jeremia 4,13–22

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13Seht, wie Wetterwolken kommen sie! Ihre Streitwagen sind wie ein Sturm, ihre Pferde schneller als Adler. Weh uns, wir sind verloren! 14Jerusalem, wasch dir das Böse vom Herzen, damit du gerettet wirst! Wie lange noch wohnen die bösen Gedanken in dir? 15Horch nur, man meldet aus Dan, Unheilsbotschaft von den Bergen Efraïms!‘2 16Lasst es die Völker wissen, verkündet es in Jerusalem: Belagerer kommen aus fernem Land, Geschrei drängt gegen Judas Städte. 17Wie Wächter auf dem Feld stehen sie rings um die Stadt, denn gegen mich hat sie sich aufgelehnt“, spricht Jahwe.

Jeremia leidet mit seiner Stadt

18Das hat dein Tun und Treiben dir gebracht. Deine Bosheit stürzte dich in dieses Leid. Nun ist es bitter und dringt an dein Herz!

19Diese Qual in meinen Eingeweiden! Ich krümme mich vor Schmerz. Mein Herz tobt, dass es fast zerspringt. Ich kann nicht mehr schweigen. Ich höre schon den Hörnerschall, das Geschrei in der Schlacht. 20Niederlage und Zerstörung ruft man aus. Das ganze Land wird verwüstet. Plötzlich sind die Zelte umgestürzt, im Nu alle Decken zerfetzt. 21Wie lange noch muss ich das Feldzeichen sehen, den Lärm des Hornes ertragen?

22„Wie verblendet ist mein Volk, mich, Jahwe, kennen sie nicht! Närrische Kinder ohne Verstand! Sie wissen, wie man Böses tut, doch Gutes zu tun verstehen sie nicht.“

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Footnotes

  1. 2Efraïm war der einflussreichste Stamm im Nordreich Israel. Der Name konnte deshalb auch für das ganze Nordreich stehen.