Jeremia 31,8–14
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8Seht, ich bringe sie aus dem Norden herbei, ich sammle sie von den Enden der Erde. Selbst Blinde und Lahme sind unter ihnen, Schwangere und Wöchnerinnen. Eine große Versammlung kommt hierher zurück. 9Weinend kommen sie herbei. Während sie beten, führe ich sie. Ich bringe sie zu Bächen mit Wasser. Sie gehen auf einem gebahnten Weg, auf dem sie nicht fallen. Denn ich bin Israels Vater, und Efraïm ist mein erstgeborener Sohn.“
10Hört, ihr Völker, was Jahwe euch sagt, verkündigt es den fernen Inseln: „Der Israel zersprengte, wird es wieder sammeln, er wird es hüten wie ein Hirt seine Herde. 11Denn Jahwe wird Jakob erlösen, kauft ihn vom Stärkeren los. 12Dann kommen sie zum Zionsberg, jubeln auf der Höhe, freuen sich über die Gaben Jahwes, über Korn, Wein und Öl, über Schafe und Rinder. Sie werden wie ein bewässerter Garten sein, nichts wird ihnen mehr fehlen. 13Dann freut sich das Mädchen am Reigentanz, Jung und Alt sind fröhlich zusammen. Ich werde ihre Trauer in Jubel verwandeln, schenke ihnen Glück nach all ihrem Leid. 14Die Priester erfreue ich mit bestem Opferfleisch, und mein Volk mache ich mit guten Dingen satt.“
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden