Hohelied 2,4–16
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4Er hat mich ins Weinhaus geführt. Die Liebe ist sein Banner über mir. 5Stärkt mich mit Rosinenkuchen, erfrischt mich mit Äpfeln, denn ich bin krank vor Liebe. 6Sein linker Arm liegt unter meinem Kopf, und mit dem rechten hält er mich umschlungen. 7Ich beschwöre euch, ihr Töchter von Jerusalem, bei Hirschkuh und Gazelle auf der Flur: „Weckt die Liebe nicht und scheucht sie nicht auf, bis es ihr selber gefällt!“
Ausdruck gegenseitiger Liebe (2–3)
8Horch – mein Geliebter! Schau, da kommt er! Er springt über die Berge, hüpft über die Hügel. 9Mein Geliebter gleicht einer Gazelle oder einem jungen Hirsch. Sieh, da steht er vor unserem Haus, schaut durch die Fenster herein, späht durch die Gitter. 10Mein Liebster begann und sagte zu mir:
„Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm! 11Sieh doch, der Winter ist vorüber, die Regenzeit vergangen, vorbei! 12Die Blumen zeigen sich im Land, die Zeit der Lieder ist da. Turteltauben gurren überall. 13Die Feige rötet ihre Knoten, die Reben blühen und verströmen ihren Duft. Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm! 14Mein Täubchen in den Felsen, in der Bergwand, im Versteck: Lass mich deinen Anblick genießen, lass mich hören deine süße Stimme, zeig mir dein liebes Gesicht!“
15Greift uns die Füchse, die kleinen Füchse, die den Weinberg verwüsten, denn unsere Weinberge blühen.
16Mein Liebster gehört mir, und ich gehöre ihm, der seine Herde unter Lilien weidet,
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