Logos Bible Study

Hiob 25–26

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Dritte Rede des Bildad: Kein Mensch ist gerecht vor Gott!

251Da erwiderte Bildad von Schuach:

2„Herrschaft und Schrecken ist bei ihm, der Frieden schafft in seinen Höhen. 3Kann man seine Scharen zählen? Über wem geht sein Licht nicht auf? 4Wie will der Mensch gerecht sein vor Gott, wie rein der von einer Frau Geborene? 5Schau, nicht einmal der Mond ist vor ihm hell, und die Sterne sind in seinen Augen nicht rein, 6wie viel weniger der Mensch, diese Made, das Menschenkind, der kleine Wurm!“

Hiob: Du hast nur leere Worte.

261Hiob erwiderte:

2„Wie hilfst du doch der Schwachheit auf und stehst der Ohnmacht bei! 3Wie gut du Dummheit berätst und großes Wissen offenbarst! 4Wessen Weisheit verbreitest du da, und wessen Geist entströmte dir?“

Ich zeige dir die Größe Gottes

5„Es zittern die Schatten vor Gott, tief unter dem Wasser und seinen Bewohnern. 6Das Grab ist nackt vor ihm, keine Decke hüllt den Abgrund ein. 7Er spannt den Norden aus über der Leere, hängt die Erde auf über dem Nichts. 8Er speichert das Wasser in seine Wolken, und das Gewölk zerreißt nicht unter dem Gewicht. 9Er versperrt den Anblick seines Thrones und breitet sein Gewölk davor aus. 10Er zieht eine Grenze über dem Wasser, wo Licht mit Finsternis zusammentrifft. 11Die Säulen des Himmels1 wanken, erstarren, wenn Gott sie bedroht. 12Durch seine Kraft erregt er das Meer, durch seine Einsicht zerschmettert er das Ungetüm. 13Der Himmel wird heiter durch seinen Hauch, seine Hand durchbohrt die flüchtige Schlange. 14Das sind nur kleine Fingerzeige von dem, was er tut; wir vernehmen ja nur ein Wispern von ihm. Wer könnte denn den Donner seiner Macht verstehen?“

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Footnotes

  1. 1Säulen des Himmels. Vielleicht bildhaft für die Berge, deren Spitzen bis in die Wolken hineinragen.