Logos Bible Study

Exodus 35–39

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Das Sabbatgebot

351Mose rief die ganze Gemeinschaft der Israeliten zusammen und sagte zu ihnen: „Folgendes hat Jahwe euch befohlen zu tun: 2Sechs Tage sollt ihr arbeiten, aber der siebte Tag soll euch heilig sein. Da feiert ihr einen Sabbat völliger Ruhe zur Ehre Jahwes. Wer an diesem Tag arbeitet, muss getötet werden. 3Ihr dürft am Sabbat auch kein Herdfeuer anzünden, egal wo ihr wohnt.“

Spenden für das Heiligtum

4Weiter sagte Mose der ganzen Gemeinschaft der Israeliten: „Folgendes hat Jahwe euch befohlen: 5Bringt Jahwe eine freiwillige Gabe aus eurem Besitz! Jeder, der es gern gibt, soll diese Opfergabe für Jahwe herbringen. Es kann Gold, Silber oder Bronze sein, 6blauer oder roter Purpur, Karmesinstoff, Leinen oder Ziegenhaar. 7Ihr könnt rot gefärbte Felle von Schafböcken bringen, Tachasch-Häute und Akazienholz, 8Öl für den Leuchter, wohlriechende Zutaten für das Salböl und die Weihrauchmischung, 9dazu Edelsteine und Onyx zum Schmuck für das Efod und die Brusttasche.

10Jeder kunstbegabte Handwerker soll kommen und alles anfertigen, was Jahwe befohlen hat: 11die Wohnung, ihr Zeltdach und ihre Hülle, ihre Haken, Bretter, Riegel, Säulen und Sockel, 12die Bundeslade und ihre Stangen, die Deckplatte und den alles verhüllenden Vorhang; 13den Tisch mit Stangen und Zubehör für die heiligen Brote; 14den Leuchter mit seinen Lampen und allem Zubehör und das Öl für die Lampen; 15auch den Räucheraltar mit seinen Stangen, das Salböl und die Weihrauchmischung und den Eingangsvorhang für das Zelt; 16den Brandopferaltar mit seinem Gitter aus Bronze, seinen Stangen und allem Zubehör, das Wasserbecken und sein Gestell; 17die Behänge für den Vorhof, die Säulen und ihre Sockel und den Vorhang für den Eingang zum Vorhof; 18die Pflöcke für die Wohnung und den Vorhof mit den dazugehörigen Seilen; 19die Kleidung für den Dienst im Heiligtum, die heiligen Gewänder, die Aaron und seine Söhne beim Priesterdienst tragen sollen.“

20Da ging die versammelte Gemeinschaft der Israeliten von Mose weg. 21Dann kamen alle wieder, die gern etwas geben wollten und die es aus innerem Antrieb taten. Sie brachten ein freiwilliges Opfer für Jahwe. Es war für die Arbeit am Offenbarungszelt und den ganzen Dienst darin und für die heiligen Gewänder. 22Männer und Frauen brachten bereitwillig Spangen, Ohr- und Siegelringe, Halskettchen und goldene Schmucksachen. Jeder brachte das Gold als seine Opfergabe, indem er es vor Jahwe hin und her schwang. 23Und jeder, bei dem sich blauer oder roter Purpur vorfand, Karmesinstoff, Leinen oder Ziegenhaar, rot gefärbte Felle von Schafböcken oder Tachasch-Häute, brachte es herbei. 24Jeder, der Jahwe eine Opfergabe aus Silber oder Bronze geben wollte, brachte sie herbei; und jeder, bei dem sich Akazienholz vorfand, das für irgendetwas beim Bau gebraucht werden konnte, brachte es. 25Alle begabten Frauen spannen in Handarbeit und brachten das Gesponnene: blauen und roten Purpur, Karmesinstoff und Leinen. 26Und begabte Frauen, die sich dazu angespornt fühlten, spannen Ziegenhaar. 27Die führenden Männer brachten Onyx und andere Edelsteine für das Efod und die Brusttasche, 28außerdem Balsam, Öl für den Leuchter und Duftstoffe für das Salböl und die Weihrauchmischung. 29Alle Männer und Frauen Israels, die gern zu dem Werk beitragen wollten, das Jahwe durch Mose angeordnet hatte, brachten Jahwe eine freiwillige Gabe.

Mose beauftragt die Kunsthandwerker

30Nun sagte Mose zu den Israeliten: „Seht, Jahwe hat Bezalel Ben-Uri, den Enkel von Hur aus dem Stamm Juda, berufen. 31Er hat ihn mit dem Geist Gottes erfüllt, mit Weisheit und Verstand und kunsthandwerklichem Geschick. 32Er kann Pläne entwerfen und danach Gegenstände aus Gold, Silber und Bronze anfertigen. 33Er kann Edelsteine schneiden und einfassen, er versteht sich auf Holzschnitzerei und ist in jeder künstlerischen Technik erfahren. 34Dazu hat Jahwe ihm und Oholiab Ben-Ahisamach aus dem Stamm Dan die Gabe geschenkt, andere zu unterweisen. 35Beiden hat er die Fähigkeit gegeben, jeden Entwurf eines Kunsthandwerkers, Kunststickers oder Buntwirkers ausführen zu können, ob es um blauen und roten Purpur, Karmesinstoff oder Leinen geht, um Weberei oder Stickerei. Sie können alle möglichen Entwürfe machen und sie ausführen.

Gottes Heiligtum wird gebaut (36–40)

Die Wohnung

361Bezalel und Oholiab und alle begabten Männer, denen Jahwe Weisheit und Einsicht gegeben hat, sollen alle Arbeiten zum Bau des Heiligtums ausführen, wie es Jahwe befohlen hat.“

2Mose berief also Bezalel und Oholiab und jeden begabten Mann, dem Jahwe Weisheit und Einsicht gegeben hatte und den sein Herz antrieb, sich ans Werk zu machen. 3Sie nahmen von Mose alle freiwilligen Gaben der Israeliten entgegen, die für den Bau des Heiligtums gegeben worden waren. Auch weiterhin brachten die Leute Morgen für Morgen freiwillige Gaben. 4Da ließen die Kunsthandwerker, die das Heiligtum errichten sollten, ihre Arbeit liegen, 5gingen zu Mose und sagten: „Die Leute bringen zu viel. Es ist mehr da, als für die Arbeit benötigt wird, die uns Jahwe aufgetragen hat.“ 6Darauf ließ Mose im Lager ausrufen: „Ihr Männer und Frauen, ihr braucht nichts mehr für den Bau des Heiligtums herzustellen!“ So hörte das Volk auf, noch mehr zu bringen. 7Es war bereits mehr als genug Material für alle Arbeiten vorhanden.

8So machten sich alle, die etwas davon verstanden, an die Arbeit. Sie stellten die Wohnung aus zehn Zeltdecken her. Die Zeltbahnen waren aus gezwirnten Leinenfäden gewebt und künstlerisch mit Cherubim aus blauen, roten und karmesinroten Fäden bestickt. 9Jede dieser Zeltbahnen war vierzehn Meter lang und zwei Meter breit. 10Je fünf Zeltdecken vernähte man an den Längsseiten miteinander. 11An den beiden Längsseiten der so entstandenen Stücke brachte man Schlaufen aus blauem Purpur an, 12je fünfzig, die sich genau gegenüberstanden, wenn man die Stücke nebeneinanderlegte. 13Dann wurden fünfzig Haken aus Gold hergestellt, mit denen man beide Zeltdecken verbinden konnte, sodass es ein Ganzes wurde.

14Die Männer webten elf Zeltbahnen aus Ziegenhaar. 15Jede einzelne Bahn war fünfzehn Meter lang und zwei Meter breit. 16Sie verbanden einmal fünf und einmal sechs dieser Zeltbahnen miteinander. 17Am Ende der beiden großen Stücke brachten sie je fünfzig Schlaufen an. 18Dann stellten sie fünfzig Bronzehaken her und fügten sie in die Schlaufen ein, sodass es ein Ganzes wurde. 19Sie fertigten schließlich noch eine Decke aus rot gefärbten Fellen von Schafböcken an und oben darüber eine Decke aus Tachasch-Häuten.

20Die Bretter für die Wohnung machten sie aus Akazienholz. Sie standen aufrecht. 21Jedes Brett war fünf Meter lang, dreiviertel Meter breit 22und hatte unten zwei nebeneinanderstehende Zapfen. 23Zwanzig Bretter bildeten die Südseite der Wohnung. 24Unter jedem Brett waren zwei Bodenplatten aus Silber angebracht, für jeden Zapfen eine, also insgesamt vierzig. 25Auch die andere Längsseite der Wohnung, die Nordseite, bestand aus zwanzig Brettern 26mit ihren vierzig silbernen Bodenplatten, je zwei unter einem Brett. 27Für die Rückwand nach Westen machten sie sechs Bretter, 28dazu die zwei Bretter für die Ecken an der Rückseite. 29Sie verbanden die Rückwand mit den Seitenwänden. 30Es waren also acht Bretter mit sechzehn silbernen Bodenplatten, zwei unter jedem Brett. 31Dann fertigten sie Riegel aus Akazienholz an, um die Bretter der Wohnung zusammenzuhalten, 32je fünf für die beiden Längsseiten und fünf für die nach Westen gerichtete Rückseite. 33Der jeweils mittlere Riegel lief in der Mitte der Bretter von einem Ende bis zum anderen durch. 34Die Bretter selbst wurden mit Gold überzogen, ebenso die Riegel. Die Ösen für die Riegel wurden aus Gold hergestellt.

35Dann fertigten sie den Vorhang aus gezwirntem Leinen an. Er war kunstvoll mit Cherubim aus blauen, roten und karmesinroten Fäden bestickt. 36Dazu machten sie vier Säulen aus Akazienholz und überzogen sie mit Gold. Auch ihre Haken waren aus Gold. Die Sockel wurden aus Silber gegossen. 37Für den Eingang des Zeltes fertigten sie einen Vorhang aus gezwirntem Leinen, worin blaue, rote und karmesinrote Fäden eingewebt waren. 38Er wurde an fünf Säulen aus Akazienholz gehängt, deren Köpfe und Bindestäbe mit Gold überzogen waren. Die Sockel waren hier aus Bronze.

Die Bundeslade

371Die Lade stellte Bezalel aus Akazienholz her. Sie war eineinviertel Meter lang, dreiviertel Meter breit und ebenso hoch. 2Innen und außen überzog er sie mit reinem Gold und verzierte sie oben mit einer Goldleiste. 3Dann goss er vier Ringe aus Gold und machte sie so an den vier Ecken fest, dass an jeder Längsseite zwei Ringe waren. 4Er fertigte Stangen aus Akazienholz an und überzog sie mit Gold. 5Diese Stangen steckte er durch die Ringe an der Längsseite, damit man die Lade tragen konnte. 6Dann stellte er eine Deckplatte aus reinem Gold her, eineinviertel Meter lang und dreiviertel Meter breit. 7An beide Enden dieser Platte stellte er zwei Cherubim-Figuren, die aus getriebenem Gold gefertigt waren. 8Sie standen einander gegenüber und waren fest mit der Platte verbunden. 9Die Cherubim hielten ihre Flügel nach oben über die Deckplatte ausgebreitet. Ihre Gesichter waren einander zugewandt, und ihr Blick war auf die Deckplatte gerichtet.

Der Tisch

10Den Tisch machte er aus Akazienholz, einen Meter lang, einen halben Meter breit und dreiviertel Meter hoch. 11Er überzog ihn mit reinem Gold und fasste ihn mit einer goldenen Schmuckleiste ein. 12Dazu machte er einen Rahmen von zehn Zentimeter Höhe, der ebenfalls von einer goldenen Schmuckleiste eingefasst war. 13Dann fertigte er vier goldene Ringe für ihn an und befestigte sie an den Kanten der vier Füße. 14Die Ringe waren dicht an dem Rahmen befestigt und dienten als Ösen für die Stangen, damit man den Tisch tragen konnte. 15Die Tragstangen machte er aus Akazienholz und überzog sie mit Gold. 16Dann fertigte er die Gefäße für den Tisch an: Schüsseln und Schalen, dazu die Kannen und Krüge, die für…

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