Deuteronomium 33,6–25
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6„Lass Ruben leben und nicht untergehen, dass seine Anzahl ihm erhalten bleibt.“
7Über Juda sagte er:
„Hör, Jahwe, die Stimme Judas, führ ihn heim zu seinem Volk! Seine Macht sei ihm genug, sei du ihm Hilfe gegen den Feind!“
8Über Levi sagte er:
„Seine Urim und Tummim2 sollen deinem Getreuen gehören, den du erprobt hast in Massa, mit dem du gestritten hast am Wasser von Meriba, 9der von Vater und Mutter sagte: ‚Ich habe sie nicht gesehen!‘, der seine Brüder nicht ansah, seine Kinder nicht kannte. Denn sie haben dein Wort geachtet und hielten treu zu deinem Bund. 10Sie lehren Jakob dein Recht und Israel dein Gesetz. Sie lassen Weihrauchdüfte zu dir kommen, legen Ganzopfer auf deinen Altar. 11Segne, Jahwe, seine Kraft und lass dir sein Tun gefallen. Zerschlag seinen Feinden die Hüften, lass die, die ihn hassen, nie mehr gegen ihn stehn!“
12Über Benjamin sagte er:
„Er ist der Liebling Jahwes. Durch ihn wohnt er in Sicherheit. Er beschirmt ihn jeden Tag, ihn, der sich an seine Schultern lehnt.“
13Über Josef sagte er:
„Sein Land ist von Jahwe gesegnet mit Segen vom Himmel, mit Tau, mit Wasser aus den Speichern der Tiefe, 14mit Köstlichkeiten, in der Sonne gereift, mit Früchten aus dem ganzen Jahr, 15mit dem Besten der uralten Berge, dem Köstlichsten der ewigen Hügel, 16mit den Köstlichkeiten eines gesegneten Landes und der Gnade dessen, der im Dornbusch erschien. Dies alles schmücke Josefs Haupt, / den Kopf des Besonderen unter den Brüdern. 17Er ist herrlich wie ein erstgeborener Stier, seine Hörner wie die eines Wildstiers. Mit ihnen durchbohrt er die Völker, selbst die am Ende der Welt. Das sind die Zehntausende von Efraïm und die Tausende des Stammes Manasse6.“
18Über Sebulon sagte er:
„Freu dich, Sebulon, wenn die Schifffahrt beginnt, und du, Issachar, über deine Zelte! 19Völker laden sie ein auf den Berg, gerechte Opfer bringen sie dort. Denn sie nähren sich vom Reichtum des Meeres und den verborgenen Schätzen des Sandes.“
20Über Gad sagte er:
„Gesegnet sei, wer Raum schafft für Gad! Wie eine Löwin legte er sich hin, Arm und Kopf reißt er seiner Beute ab. 21Das erste Stück hat er sich ausgesucht, denn wo der Anteil des Anführers war, sammelten sich die Häupter des Volkes. Er vollstreckte die Gerechtigkeit Jahwes, zusammen mit Israel seine Gerichte.“
22Über Dan sagte er:
„Dan ist wie ein junger Löwe, der aus dem Baschan hervorspringt.“
23Über Naftali sagte er:
„Naftali ist mit Gnade gesättigt, erfüllt mit dem Segen Jahwes. Westen und Süden nimmt er in Besitz.“
24Über Ascher sagte er:
„Auf Ascher blicken liebevoll die Brüder, er ist noch mehr gesegnet als sie. In Öl taucht er seinen Fuß. 25Deine Riegel seien aus Eisen und Erz, und deine Kraft möge dir lebenslang bleiben.“
Footnotes
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