1. Samuel 8,10–20
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10Samuel gab dem Volk, das einen König von ihm haben wollte, alle Worte Jahwes weiter. 11Er sagte: „Wenn ein König über euch herrscht, wird er folgende Rechte haben: Er wird eure Söhne in seinen Dienst holen, damit sie für seine Pferde und Wagen sorgen und vor ihm herlaufen, wenn er ausfährt. 12Er wird sie zu Hauptleuten über Einheiten von 1000 oder 50 Männern machen. Sie müssen nicht nur seine Felder bestellen und seine Ernte einbringen, sondern auch Waffen und Streitwagen für ihn herstellen. 13Auch eure Töchter wird er holen, damit sie Salben für ihn mischen, für ihn backen und kochen. 14Eure besten Felder, Weinberge und Olivenhaine wird er seinen Beamten geben. 15Vom Ertrag eurer Kornfelder und Weinberge wird er den Zehnten fordern und damit seine Hofleute und Diener bezahlen. 16Auch eure Knechte und Mägde, eure besten jungen Männer und eure Esel wird er holen und für sich arbeiten lassen. 17Von euren Schafen wird er den Zehnten nehmen. Und ihr alle werdet seine Diener sein. 18Wenn ihr dann wegen eures Königs um Hilfe schreit, den ihr jetzt unbedingt haben wollt, wird Jahwe euch nicht antworten.“
19Aber das Volk wollte nicht auf Samuel hören. „Nein, wir wollen einen König!“, riefen sie. 20„Dann werden wir wie die anderen Völker sein: Unser König wird uns richten, er wird vor uns herziehen und uns im Krieg anführen.“
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden