1. Chronik 4–8
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Davids Reich (4–9)
Die Familien des Stammes Juda
41Die Nachkommen Judas über seinen Sohn Perez waren Hezron, Karmi, Hur, Schobal, 2Reaja und Jahat. Die Söhne Jahats waren: Ahumai und Lahad. Von ihnen stammten die Sippen ab, die in Zora wohnten. 3Die Stammväter von Etam waren: Jesreel, Jischma und Jidbasch; ihre Schwester hieß Hazlelponi. 4Penuël war der Stammvater von Gedor, Eser war der Vater von Huscha. Beide waren Nachkommen von Hur, dem Erstgeborenen von Kalebs Frau Efrata, dem Stammvater von Bethlehem. 5Aschhur, der Stammvater von Tekoa, hatte zwei Frauen: Hela und Naara.
6Naara gebar ihm die Söhne Ahusam, Hefer, Temni und Ahaschtari. 7Die Söhne von Hela waren Zeret, Zohar und Etnan. 8Von Koz stammten Anub und Zobeba ab sowie die Sippen Aharhels, des Sohnes Harums.
9Ein Mann namens Jabez war der angesehenste unter seinen Brüdern. Bei seiner Geburt hatte seine Mutter gesagt: „Ich habe ihn mit Schmerzen geboren“, und deshalb hatte sie ihn Jabez1 genannt. 10Aber Jabez rief den Gott Israels an und sagte: „Segne mich, segne mich doch, und erweitere mein Gebiet! Steh mir bei und halte Unglück und Schmerz von mir fern!“ Und Gott ließ kommen, was er erbeten hatte.
11Kelub, ein Bruder von Schuha, zeugte Mehir, den Vater von Eschton. 12Dessen Söhne waren Bet-Rafa, Paseach und Tehinna, der Stammvater von Ir-Nahasch. Ihre Sippen wohnten in Recha. 13Die Söhne von Kenas waren Otniël und Seraja, die Söhne von Otniël Hatat und Meonotai, 14der Sohn von Meonotai Ofra. Der Sohn von Seraja war Joab, der Stammvater des „Tals der Bauleute“. Es wurde so genannt, weil alle dort Handwerker waren.
15Die Söhne von Kaleb Ben-Jefunne waren Iru, Ela und Naam; der Sohn von Ela war Kenas. 16Die Söhne von Jehallelel waren Sif, Sifa, Tirja und Asarel. 17Die Söhne von Esra waren Jeter, Mered, Efer und Jalon. Jeter zeugte Mirjam, Schammai und Jischbach, den Stammvater von Eschtemoa. 18Seine jüdische Frau gebar ihm Jered, den Stammvater von Gedor, Heber, den Stammvater von Socho, und Jekutiël, den Stammvater von Sanoach. Die anderen Söhne waren von Bitja, einer Tochter des Pharao. 19Hodija heiratete eine Schwester von Naham. Deren Nachkommen waren Hagarmi, der Stammvater von Keïla, und Eschtemoa, der Maachatiter.
20Die Söhne Schimons waren Amnon, Rinna, Ben-Hanan und Tilon. Der Sohn von Jischi war Sohet. Auch dieser hatte einen Sohn.
21Von Schela Ben-Juda stammten ab: Er, der Stammvater von Lecha, und Lada, der Stammvater von Marescha, außerdem die Sippen, die in Aschbea wohnten. Sie waren Weber und stellten feines weißes Leinen her. 22Zu den Nachkommen Schelas gehörten auch Jokim und die Bewohner von Koseba, außerdem Joasch und Saraf, die Statthalter in Moab waren und nach Bethlehem zurückkehrten. Aber die Berichte darüber sind alt. 23Ihre Nachkommen wohnten in Netaïm und Gedera und arbeiteten dort als Töpfer in den königlichen Werkstätten.
Der Stamm Simeon
24Die Söhne Simeons waren Jemuël, Jamin, Jarib, Serach und Schaul. 25Die Nachkommen von Schauls Sohn Schallum waren Mibsam, Mischma, 26Hammuël, Sakkur und Schimi. 27Schimi hatte sechzehn Söhne und sechs Töchter; seine Brüder dagegen hatten nur wenige Kinder. Überhaupt war der Stamm Simeon nicht so zahlreich wie der Stamm Juda.
28Die Nachkommen Simeons wohnten in Beerscheba, Molada, Hazar-Schual, 29Baala, Ezem, Eltolad, 30Betuël, Horma, Ziklag, 31Bet-Markabot, Hazar-Susim, Bet-Biri und Schaarajim. Sie bewohnten diese Städte und die dazugehörenden Dörfer bis zu der Zeit, als David König wurde. 32Außerdem gehörten ihnen die fünf Städte Etam, Ajin, Rimmon, Tochen und Aschan 33mit allen dazugehörenden Dörfern bis nach Baal. So steht es in den Listen ihrer Familien und Wohnorte.
34Ihre Sippenoberhäupter waren Meschobab, Jamlech, Joscha, der Sohn von Amazja, 35Joël, Jehu, der Sohn von Joschibja und Enkel von Seraja und Urenkel von Asiël, 36weiter: Eljoënai, Jaakoba, Jeschohaja, Asaja, Adiël, Jesimiël, Benaja 37und Sisa, der von Schifi, Allon, Jedaja, Schimri und Schemaja abstammte. 38Diese Sippen und ihre Familien hatten sich stark vermehrt. 39Um neue Weideplätze für ihre Schafherden zu suchen, zogen sie deshalb in den östlichen Teil des Tales, nach Gedor zu. 40Dort fanden sie gute, saftige Weiden. Das Land dehnte sich nach allen Seiten weit aus, es war sicher und ruhig. Die früheren Bewohner waren Nachkommen von Noahs Sohn Ham. 41In der Zeit, als Hiskija König von Juda war, kamen jene Sippen und überfielen die Nachkommen Hams in ihren Zeltlagern und ebenso die Mëuniter, die dort wohnten. Sie vernichteten sie völlig und ließen sich an ihrer Stelle nieder. Sie wohnen dort bis zum heutigen Tag3.
42Eine andere Gruppe aus dem Stamm Simeon, etwa 500 Mann, zog in das Bergland Seïr. Ihre Anführer waren Pelatja, Nearja, Refaja und Usiël, die Söhne von Jischi. 43Sie töteten den Rest der Amalekiter, die sich einst dorthin gerettet hatten, und wohnen dort bis zum heutigen Tag.
Die Stämme jenseits des Jordan: Ruben
51Ruben war der erste Sohn Israels. Weil er aber mit einer Nebenfrau seines Vaters geschlafen hatte, wurde sein Erstgeburtsrecht auf die beiden Söhne seines Bruders Josef übertragen. Man konnte ihn nicht dem Erstgeburtsrecht entsprechend im Geschlechtsregister eintragen. 2Juda war am mächtigsten unter allen Bruderstämmen und aus ihm sollte der Fürst kommen. Das Erstgeburtsrecht aber gehörte Josef. 3Die Söhne von Ruben, dem Erstgeborenen Israels, waren Henoch, Pallu, Hezron und Karmi. 4Von einem seiner Nachkommen namens Joël stammte Schemaja ab. Auf ihn folgten dann Gog, Schimi, 5Micha, Reaja, Baal 6und Beëra, der von dem Assyrerkönig Tiglat-Pileser in die Verbannung weggeführt wurde. Er war damals das Oberhaupt des Stammes Ruben.
7Weiter waren in den Verzeichnissen der Nachkommen Rubens folgende Männer mit ihren Sippen aufgeführt: als Oberhaupt Jëiël, dann Secharja 8und Bela, der Sohn von Asa und Enkel von Schema aus der Sippe Joël. Der Stamm Ruben wohnte in dem Gebiet von Aroër bis Nebo und Baal-Meon 9und in östlicher Richtung bis an den Rand der Wüste, die sich vom Euphrat her erstreckt. Die Nachkommen Rubens hatten große Herden im ganzen Land Gilead. 10In der Zeit Sauls führten sie Krieg gegen die Hagariten1, besiegten sie und besetzten ihr Wohngebiet am östlichen Rand von Gilead.
Die Stämme jenseits des Jordan: Gad
11Die Nachkommen Gads wohnten angrenzend an den Stamm Ruben in der Landschaft Baschan bis nach Salcha. 12Ihr Oberhaupt war Joël, an zweiter Stelle kam Schafam, dann folgten Janai und Schafat. Diese Sippen wohnten in Baschan. 13Dazu kamen sieben weitere Männer mit ihren Sippen: Michael, Meschullam, Scheba, Jorai, Jakan, Sia und Eber. 14Sie waren die Nachkommen von Abihajil, dem Sohn Huris, der wiederum von Jaroach, Gilead, Michael, Jeschischai, Jachdo und Bus abstammte. 15Das Oberhaupt dieser Gruppe war Ahi, der Sohn von Abdiël und Enkel von Guni. 16Diese Sippen wohnten in Gilead, Baschan und in den Städten, die zu dieser Gegend gehörten; ebenso an allen Weideplätzen der Landschaft Scharon bis hin an ihre Grenzen. 17Sie alle wurden in der Zeit der Könige Jotam von Juda und Jerobeam von Israel in die Verzeichnisse des Stammes Gad eingetragen.
Der Krieg mit den Nachbarstämmen
18Das Heer der Stämme Ruben und Gad und des halben Stammes Manasse, die alle im Ostjordanland wohnten, bestand aus 44.760 kriegstüchtigen Männern.3 Sie waren mit Schild, Schwert und Bogen bewaffnet 19und kämpften gegen die hagaritischen Stämme Jetur, Nafisch und Nodab. 20Sie setzten ihr Vertrauen auf Gott und riefen ihn um Hilfe an. Er erhörte sie und stand ihnen im Kampf zur Seite, sodass sie die Hagariter und ihre Verbündeten besiegen konnten. 21Sie erbeuteten von ihnen 50.000 Kamele, 250.000 Schafe und 2000 Esel und nahmen 100.000 Mann4 gefangen. 22Viele von den Gegnern waren gefallen, denn der Krieg war von Gott. Sie blieben in diesem Gebiet wohnen, bis sie selbst in die Verbannung weggeführt wurden.
Die Stämme jenseits des Jordan: halb Manasse
23Die eine Hälfte des Stammes Manasse war sehr zahlreich. Seine Familien wohnten im Gebiet von Baschan bis nach Baal-Hermon und bis zum Senir, dem Berg Hermon. 24Die Oberhäupter der einzelnen Sippen waren: Efer, Jischi, Eliël, Asriël, Jirmeja, Hodawja und Jachdiël. Alle diese Männer waren tapfere Krieger und geachtete Leute. 25Aber sie wurden dem Gott ihrer Vorfahren untreu und verehrten die Götter der früheren Bewohner, die Gott vor den Israeliten vertrieben hatte. 26Darum gab der Gott Israels dem König Pul, also Tiglat-Pileser von Assyrien, den Gedanken ein, den halben Stamm Manasse wie auch die Stämme Ruben und Gad in die Verbannung zu führen. Er ließ sie nach Halach, an den Fluß Habor, nach Hara und ins Tal von Gosan bringen. Dort leben sie heute noch.
Der Stamm Levi: die Linie der Hohen Priester
27Die Söhne Levis waren Gerschon, Kehat und Merari, 28die Söhne Kehats Amram, Jizhar, Hebron und Usiël. 29Die Nachkommen Amrams waren Aaron, Mose und Mirjam. Die Söhne Aarons: Nadab und Abihu, Eleasar und Itamar.
30Eleasar zeugte Pinhas, und Pinhas zeugte Abischua; 31Abischua zeugte Bukki, und Bukki zeugte Usi; 32Usi zeugte Serachja, und Serachja zeugte Merajot; 33Merajot zeugte Amarja, und Amarja zeugte Ahitub; 34Ahitub zeugte Zadok, und Zadok zeugte Ahimaaz; 35Ahimaaz zeugte Asarja, und Asarja zeugte Johanan. 36Johanan zeugte Asarja, der als Priester in dem Tempel diente, den Salomo in Jerusalem gebaut hatte. 37Asarja zeugte Amarja, und Amarja zeugte Ahitub; 38Ahitub zeugte Zadok, und Zadok zeugte Schallum; 39Schallum zeugte Hilkija, und Hilkija zeugte Asarja; 40Asarja zeugte Seraja, und Seraja zeugte Jozadak. 41Jozadak mußte mit in die Verbannung, als Jahwe die Bewohner von Juda und Jerusalem durch Nebukadnezzar wegführen ließ.
Die Nachkommen Levis
61Die Söhne Levis waren Gerschon, Kehat und Merari, 2die Söhne Gerschons: Libni und Schimi. 3Die Söhne Kehats waren Amram, Jizhar, Hebron und Usiël, 4die Söhne Meraris: Machli und Muschi.
Es folgen die Sippenoberhäupter der Leviten, geordnet›…
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Fußnoten
- 1Jabez erinnert an das hebräische Wort für Schmerz.
- 3bis zum heutigen Tag. Vom Standpunkt des Verfassers aus.
- 1Hagariten. Dieser Stammes- oder Sippenverband lebte östlich des von Israel bewohnten Gebiets im Ostjordanland. Eventuell waren es Nachkommen Hagars.
- 3n_N 2.960 Männer.
- 4Zahlen n_N: 2500 Kamele, 12.500 Schafe und Ziegen, 100 Esel, 5000 Menschen.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden