1. Chronik 10–12
Neue evangelistische ÜbersetzungOther versions
German
Arabic
Czech
English
- DARBY 1890 Darby Bible
- ASV American Standard Version
- AV 1873 The Cambridge Paragraph Bible of the Authorized English Version
- CSB Christian Standard Bible
- D-R Douay-Rheims Bible
- ESV English Standard Version
- GW GOD’S WORD Translation
- GNB Good News Translation
- HCSB The Holman Christian Standard Bible
- KJV 1900 King James Version
- LSB Legacy Standard Bible
- LEB The Lexham English Bible
- MSG The Message: The Bible in Contemporary Language
- NET The NET Bible
- NASB95 New American Standard Bible (1995)
- NCV New Century Version
- NIrV New International Reader’s Version (1998)
- NIV New International Version (2011)
- NKJV The New King James Version
- NLT New Living Translation
- NRSVue New Revised Standard Version: Updated Edition
- RSV The Revised Standard Version
- RSVCE The Revised Standard Version, Catholic Edition
- YLT Young’s Literal Translation
French
Hebrew
Hungarian
Italian
Korean
Latin
Portuguese
Russian
Simplified Chinese
Spanish
Traditional Chinese
10–29: Davids Stadt
Davids Regierungsantritt (10–12)
Sauls Niederlage und Tod
101Zwischen den Philistern und Israel kam es zur Schlacht. Die Männer Israels mussten vor den Philistern fliehen, und viele von ihnen blieben erschlagen auf den Bergen von Gilboa liegen. 2Die Philister setzten auch Saul und seinen Söhnen nach. Sie erschlugen die drei Söhne Sauls Jonatan, Abinadab und Malkischua. 3Um Saul herum tobte ein erbitterter Kampf. Die Bogenschützen hatten ihn getroffen und schwer verwundet. 4Da sagte Saul zu seinem Waffenträger: „Zieh dein Schwert und töte mich, damit nicht diese Unbeschnittenen kommen und ihren Spott mit mir treiben!“ Sein Waffenträger aber wollte es nicht tun, er scheute sich davor. Da nahm Saul sein Schwert und stürzte sich hinein. 5Als der Waffenträger sah, dass Saul tot war, stürzte auch er sich in sein Schwert und starb neben ihm. 6So starben Saul, seine drei Söhne, sein Waffenträger und alle, die ihm nahestanden, an diesem einen Tag. 7Als die Israeliten der Jesreel-Ebene sahen, dass die Männer Israels geflohen und Saul und seine Söhne tot waren, verließen sie ihre Städte und flohen. Die Philister nahmen sie in Besitz und wohnten darin.
8Am Tag nach der Schlacht kamen die Philister, um die Gefallenen zu plündern. Dabei fanden sie Saul und seine drei Söhne auf den Bergen von Gilboa. 9Sie zogen Saul aus und nahmen seinen Kopf und seine Rüstung. Beides ließen sie im Land der Philister herumzeigen, um die Freudenbotschaft in ihren Götzentempeln und unter dem Volk zu verkünden. 10Seine Rüstung legten sie in den Tempel ihres Gottes und seinen Schädel spießten sie im Haus Dagons auf.
11Als die Bewohner von Jabesch in Gilead2 hörten, was die Philister Saul angetan hatten, 12machten sich alle wehrfähigen Männer auf und holten die Leichen Sauls und seiner Söhne nach Jabesch. Sie begruben ihre Gebeine unter der Terebinthe von Jabesch und fasteten sieben Tage lang.
13So kam Saul ums Leben, weil er Jahwe untreu geworden war und das Wort Jahwes nicht beachtet hatte und auch weil er den Totengeist befragt hatte, um Rat zu holen, 14anstatt sich an Jahwe zu wenden. Darum ließ dieser ihn umkommen und übergab das Königtum David, dem Sohn Isais.
David wird König über Israel
111Ganz Israel versammelte sich bei David in Hebron und sagte: „Wir sind doch dein Fleisch und Blut. 2Schon früher, als Saul noch unser König war, hast du Israels Heer in den Kampf geführt und wieder heimgebracht. Und Jahwe, dein Gott, hat zu dir gesagt: ‚Du sollst der Hirt meines Volkes Israel sein, du sollst Israels Fürst werden!‘ “ 3Das sagten die Ältesten Israels, die zum König nach Hebron gekommen waren. Und König David schloss vor Jahwe einen Bund mit ihnen. Daraufhin salbten sie David zum König über Israel, wie Jahwe es durch Samuel angekündigt hatte.
David erobert Jerusalem
4David zog nun mit allen Männern Israels nach Jerusalem, das damals noch Jebus hieß. Die Jebusiter waren die Bewohner des Landes. 5Die Einwohner von Jebus riefen David zu: „Hier wirst du nicht hereinkommen!“ Aber David nahm die Bergfestung Zion ein, und sie wurde zur Davidsstadt. 6David hatte gesagt: „Wer den ersten Jebusiter erschlägt, soll Oberhaupt und Anführer werden.“ Da stieg Joab Ben-Zeruja als Erster in die Burg hinauf und wurde zum Oberhaupt. 7David machte die Bergfestung zu seinem Wohnsitz und nannte sie „Davidsstadt“. 8Er baute sie vom Stadtwall her ringsum aus. Joab stellte den Rest der Stadt wieder her. 9David wurde immer mächtiger, und Jahwe, der Allmächtige, stand ihm bei.
Davids Elitetruppe
10Das sind die Anführer der Elitetruppe Davids, die ihm während seiner Königsherrschaft zusammen mit ganz Israel mutig beistanden, um ihn zum König zu machen, wie Jahwe es für Israel angeordnet hatte. 11Es folgt die Aufzählung der Elitetruppe Davids: Jaschobam Ben-Hachmoni, Anführer der Offiziere. Er schwang seinen Speer über 300 Mann, die er in einer Schlacht durchbohrt hatte. 12Der zweite nach ihm war Eleasar Ben-Dodo, ein Nachkomme Ahoachs. Er gehörte zu den drei Helden der Elitetruppe. 13Er war dabei, als die Philister sich bei Pas-Dammim zum Kampf gegen David sammelten. Dort war ein Feldstück mit Gerste. Als das Volk vor den Philistern floh, 14stellten sie sich mitten auf das Feld, entrissen es den Philistern und schlugen sie. So schaffte Jahwe eine große Rettung.
15Drei von den dreißig Helden gingen einmal zu dem Felsen hinunter, wo sich David befand, in der Höhle bei Adullam. Die Philister hatten die Ebene Refaïm besetzt. 16Auch in Bethlehem lagen sie. David hielt sich gerade in der Bergfestung auf, 17als ihn ein großes Verlangen überkam. Er sagte: „Wer bringt mir Wasser aus der Zisterne am Tor von Bethlehem?“ 18Da drangen die drei Helden ins Lager der Philister ein, schöpften Wasser aus der Zisterne am Tor von Bethlehem und brachten es zu David. Doch David wollte es nicht trinken, sondern goss es als Trankopfer vor Jahwe aus. 19Er sagte: „Jahwe bewahre mich davor, so etwas zu tun! Das wäre, als wollte ich das Blut dieser Männer trinken, die unter Lebensgefahr hingegangen sind. Sie haben ihr Leben eingesetzt, um mir das Wasser zu bringen.“ Deshalb wollte er es nicht trinken. Das waren die Taten der drei Helden.
20Abischai, der Bruder Joabs, war der Anführer der Dreißig. 300 Feinde hatte er mit dem Speer getötet, und er war angesehen unter den Dreien. 21Von den Dreien der zweiten Reihe1 war er der berühmteste, sodass er ihr Anführer wurde, doch an die ersten Drei reichte er nicht heran. 22Benaja Ben-Jojada aus Kabzeël war ein tapferer Mann, der große Taten vollbrachte. Er erschlug die beiden Kriegshelden von Moab. Und an einem Schneetag stieg er in eine Zisterne und erschlug den Löwen, der dort hineingeraten war. 23Er war es auch, der den zweieinhalb Meter großen Ägypter erschlug, der einen Speer wie einen Weberbaum in der Hand hatte. Mit einem Stock ging er zu dem Ägypter hinunter, riss ihm den Speer aus der Hand und durchbohrte ihn damit. 24Solche Taten vollbrachte Benaja Ben-Jojada. Er war hochgeachtet unter den dreißig Helden 25und wurde mehr als sie geehrt. Aber an die Drei reichte er nicht heran. David machte ihn zum Anführer seiner Leibgarde.
26Zur Elitetruppe gehörten Asaël, der Bruder von Joab; Elhanan Ben-Dodo aus Bethlehem, 27Schammot aus Harod, Helez, ein Peloniter; 28Ira Ben-Ikkesch aus Tekoa, Abiëser aus Anatot, 29Sibbechai aus Huscha, Ilai aus Ahoach, 30Mahrai und Heled Ben-Baana aus Netofa, 31Ittai Ben-Ribai aus Gibea im Gebiet Benjamins, Benaja aus Piraton, 32Hiddai aus Nahale-Gaasch, Abiël aus Bet-Araba, 33Asmawet aus Bahurim, Eljachba aus Schaalbim, 34Haschem3 aus Gison, Jonatan Ben-Schage und 35Ahiam Ben-Sachar aus Harar; Elifal Ben-Ur, 36Hefer aus Mechera, Ahija aus Pelon, 37Hezro aus Karmel, Naarai Ben-Esbai, 38Joël, der Bruder Natans; Mibhar Ben-Hagri, 39Zelek, der Ammoniter4, Nachrai aus Beërot, der Waffenträger von Joab, dem Sohn der Zeruja; 40Ira und Gareb aus Jattir, 41Urija, der Hetiter5; Sabad Ben-Achlai, 42Adina Ben-Schisa, einer der Oberen des Stammes Ruben und Anführer von dreißig Mann; 43Hanan Ben-Maacha, Joschafat aus Meten, 44Usija aus Aschtarot, Schama und Jëiël, die Söhne Hotams aus Aroër; 45Jediaël Ben-Schimri und sein Bruder Joha aus Tiz, 46Eliël aus Mahanajim, Jeribai und Joschawja, die Söhne Elnaams; Jitma, der Moabiter6, 47Eliël, Obed und Jaasiël aus Zoba.
Davids Mitkämpfer in Ziklag
121Als David sich noch in Ziklag aufhielt, um sich von König Saul Ben-Kisch fernzuhalten, schlossen sich ihm schon damals heldenhafte Männer an, um ihm in seinem Kampf zu helfen. 2Sie waren mit Bogen ausgerüstet und konnten sowohl mit der rechten als auch mit der linken Hand Steine schleudern und Pfeile schießen. Von Sauls eigenen Stammesbrüdern aus Benjamin kamen 3als Oberhaupt Ahiëser und sein Bruder Joasch, die Söhne von Schemaa aus Gibea; weiter Jesiël und Pelet, die Söhne von Asmawet; Beracha und Jehu aus Anatot, 4Jischmaja aus Gibeon, später war er einer von den „Dreißig“ und ihr Anführer; 5Jirmeja, Jahasiël, Johanan und Josabad aus Gedera; 6Elusai, Jerimot, Bealja, Schemarja und Schefatja aus Haruf; 7Elkana, Jischija, Asarel, Joëser und Jaschobam von den Nachkommen Korachs; 8Joëla und Sebadja, die Söhne von Jeroham, aus Gedor.
9Auch aus dem Stamm Gad ging eine Anzahl tapferer Männer zu David über, als er in seiner Bergfestung in der Wüste Juda war. Sie waren mit Schild und Speer bewaffnet, kampferprobt, mutig wie Löwen und in den Bergen flink wie Gazellen. 10Ihr Oberhaupt war Eser, der zweite Obadja, der dritte Eliab, 11der vierte Mischmanna, der fünfte Jirmeja, 12der sechste Attai, der siebte Eliël, 13der achte Johanan, der neunte Elsabad, 14der zehnte Jirmeja, der elfte Machbannai. 15Diese Gaditer waren Anführer im Heer. Der Schwächste von ihnen nahm es mit hundert Gegnern auf, der Stärkste aber mit tausend. 16Sie hatten es gewagt, bereits im Monat April2 den Jordan zu durchqueren, als er Hochwasser führte und alle Nebentäler auf beiden Seiten abgeschnitten waren.
17Auch aus den Stämmen Benjamin und Juda kamen einige zu David in die Bergfestung. 18David ging zu ihnen hinaus und sagte: „Wenn ihr als Freunde zu mir kommt, um mir zu helfen, dann seid ihr herzlich willkommen. Wenn ihr mich aber an meine Feinde verraten wollt, obwohl kein unrecht vergossenes Blut an meinen Händen klebt, dann möge der Gott unserer Vorfahren es sehen und strafen.“ 19Da kam der Geist Gottes über Amasai, der später das Oberhaupt der Offiziere wurde, und er rief:
„David, wir gehören zu dir, und zu dir stehen wir, Ben-Isai! Friede, Friede dir und Frieden dem, der dir hilft! Denn dir hilft dein Gott!“
Da nahm David sie auf und reihte sie unter die Oberhäupter der Streifschar ein.
20Auch von Manasse liefen einige Männer zu David über. Das geschah zu der Zeit, als David mit den Philistern gegen Saul in den Kampf zog. Es kam allerdings nicht dazu, denn nach einer Beratung schickten ihn die Fürsten der Philister wieder weg. Sie sagten nämlich: „Um den Preis unserer Köpfe könnte…
This passage has been shortened. Keep reading 1. Chronik 10–12 in Logos
Footnotes
- 2Jabesch in Gilead lag 15 km südöstlich von Bet-Schean im Ostjordanland. Saul hatte die Stadt einst vor dem sicheren Untergang gerettet (1. Samuel 11,1–7).
- 1zweiten Reihe. Wahrscheinlich gab es mehr als eine Dreiergruppe berühmter Soldaten.
- 3Haschem. Wörtlich: Söhne des Haschem.
- 4Die Ammoniter lebten nordöstlich vom Toten Meer.
- 5Das Reich der Hetiter erstreckte sich nach Norden bis weit in die heutige Türkei.
- 6Die Moabiter lebten östlich vom Toten Meer zwischen den Flüssen Arnon und Zered.
- 2April. Wörtlich: Im 1. Monat.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden