Psalm 11–12
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1.Ein Psalm Davids, vorzusingen. Ich traue auf den HERRN. Wie sagt ihr denn zu meiner Seele: Fliehet wie ein Vogel auf eure Berge?
2.Denn siehe, die Gottlosen spannen den Bogen und legen ihre Pfeile auf die Sehnen, damit heimlich zu schießen die Frommen.
3.Denn sie reißen den Grund um; was sollte der Gerechte ausrichten ?
4.Der HERR ist in seinem heiligen Tempel, des HERRN Stuhl ist im Himmel; seine Augen sehen darauf, seine Augenlider prüfen die Menschenkinder.
5.Der HERR prüft den Gerechten; seine Seele haßt den Gottlosen und die gerne freveln.
6.Er wird regnen lassen über die Gottlosen Blitze, Feuer und Schwefel und wird ihnen ein Wetter zum Lohn geben.
7.Der HERR ist gerecht und hat Gerechtigkeit lieb; die Frommen werden schauen sein Angesicht.
Der 12. Psalm
1.Ein Psalm Davids, vorzusingen, auf acht Saiten.
2.Hilf, HERR! die Heiligen haben abgenommen, und der Gläubigen ist wenig unter den Menschenkindern.
3.Einer redet mit dem andern unnütze Dinge; sie heucheln und lehren aus uneinigem Herzen.
4.Der HERR wolle ausrotten alle Heuchelei und die Zunge, die da stolz redet,
5.die da sagen: Unsere Zunge soll Oberhand haben, uns gebührt zu reden; wer ist unser HERR?
6.Weil denn die Elenden verstört werden und die Armen seufzen, will ich auf, spricht der HERR; ich will Hilfe schaffen dem, der sich darnach sehnt.
7.Die Rede des HERRN ist lauter wie durchläutert Silber im irdenen Tiegel, bewähret siebenmal.
8.Du, HERR, wollest sie bewahren und uns behüten vor diesem Geschlecht ewiglich!
9.Denn es wird allenthalben voll Gottloser, wo solche nichtswürdige Leute unter den Menschen herrschen.
Der 13. Psalm
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