Logos Bible Study

Psalm 146–147

Elberfelder 1905Other versions

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146

1Lobet Jehova! Lobe Jehova, meine Seele!

2Loben will ich Jehova mein Leben lang, will Psalmen singen meinem Gott, solange ich bin.

3Vertrauet nicht auf Fürsten, auf einen Menschensohn, bei welchem keine Rettung ist!

4Sein Geist geht aus, er kehrt wieder zu seiner Erde: an selbigem Tage gehen seine Pläne zu Grunde.

5Glückselig der, dessen Hilfe der Gott Jakobs, dessen Hoffnung auf Jehova, seinen Gott, ist!

6Der Himmel und Erde gemacht hat, das Meer und alles, was in ihnen ist; der Wahrheit hält auf ewig;

7der Recht schafft den Bedrückten, der Brot gibt den Hungrigen. Jehova löst die Gebundenen.

8Jehova öffnet die Augen der Blinden, Jehova richtet auf die Niedergebeugten, Jehova liebt die Gerechten;

9Jehova bewahrt die Fremdlinge, die Waise und die Witwe hält er aufrecht; aber er krümmt den Weg der Gesetzlosen.

10Jehova wird regieren in Ewigkeit, dein Gott, Zion, von Geschlecht zu Geschlecht. Lobet Jehova!

147

1Lobet Jehova! Denn es ist gut, unseren Gott zu besingen; denn es ist lieblich, es geziemt sich Lobgesang.

2Jehova baut Jerusalem, die Vertriebenen Israels sammelt er.

3Der da heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und ihre Wunden verbindet;

4der da zählt die Zahl der Sterne, sie alle nennt mit Namen.

5Groß ist unser Herr, und groß an Macht; seiner Einsicht ist kein Maß.

6Jehova hält aufrecht die Elenden; er erniedrigt bis zur Erde die Gesetzlosen.

7Stimmet Jehova einen Lobgesang an, singet Psalmen unserem Gott mit der Laute!

8Ihm, der die Himmel mit Wolken bedeckt, der Regen bereitet für die Erde, der Gras sprossen läßt auf den Bergen;

9der dem Vieh sein Futter gibt, den jungen Raben, die da rufen.

10Er hat nicht Lust an der Stärke des Rosses, noch Gefallen an den Beinen des Mannes;

11Jehova hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, an denen, die auf seine Güte harren.

12Rühme, Jerusalem, Jehova! Lobe, Zion, deinen Gott!

13Denn er hat befestigt die Riegel deiner Tore, hat deine Kinder gesegnet in deiner Mitte;

14Er, der Frieden stellt in deine Grenzen, dich sättigt mit dem Fette des Weizens;

15der seinen Befehl auf die Erde sendet: sehr schnell läuft sein Wort;

16der Schnee gibt wie Wolle, Reif wie Asche streut;

17der sein Eis wirft wie Brocken: wer kann bestehen vor seinem Frost?

18Er sendet sein Wort und schmelzt sie; er läßt seinen Wind wehen: es rieseln die Wasser.

19Er verkündet Jakob sein Wort, Israel seine Satzungen und seine Rechte.

20Keiner Nation hat er also getan; und die Rechte, sie haben sie nicht gekannt. Lobet Jehova!

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