Logos Bible Study

Hiob 31,24–34

Elberfelder 1905Other versions

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24Wenn ich das Gold zu meiner Zuversicht gemacht, und zu dem feinen Golde gesagt habe: Mein Vertrauen!

25wenn ich mich freute, daß mein Vermögen groß war, und daß meine Hand Ansehnliches erworben hatte;

26wenn ich die Sonne sah, wie sie glänzte, und den Mond in Pracht dahinwandeln,

27und mein Herz im Geheimen verführt wurde und mein Mund meine Hand geküßt hat:

28auch das wäre eine gerichtlich zu strafende Missetat; denn Gott droben würde ich verleugnet haben.

29Wenn ich mich freute über das Unglück meines Hassers und aufjauchzte, als Böses ihn traf,

30nie habe ich ja meinem Gaumen erlaubt, zu sündigen, durch einen Fluch seine Seele zu fordern;

31wenn die Leute meines Zeltes nicht gesagt haben: Wer wäre nicht von dem Fleische seines Schlachtviehes satt geworden!

32der Fremdling übernachtete nicht draußen, ich öffnete dem Wanderer meine Tür;

33wenn ich, wie Adam, meine Übertretungen zugedeckt habe, verbergend in meinem Busen meine Missetat,

34weil ich mich fürchtete vor der großen Menge, und die Verachtung der Familien mich erschreckte, so daß ich mich still hielt, nicht zur Türe hinausging…

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