Zefanja 3,1–7
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3: Jahwes Tag und Gottes Reich
Anklage gegen Jerusalem
31Wehe der trotzigen und schmutzigen, der gewalttätigen Stadt. 2Sie hat auf keinen Ruf gehört, hat keine Mahnung ernst genommen. Sie hat Jahwe nicht vertraut, nicht die Nähe Gottes gesucht. 3Ihre Oberen sind brüllende Löwen, ihre Richter Wölfe am Abend, die nichts für morgen übrig lassen. 4Ihre Propheten sind freche Betrüger, ihre Priester Heiligtumsschänder, die dem Gesetz Gewalt antun. 5Dabei ist Jahwe doch in ihrer Mitte, der gerecht ist und niemals Unrecht tut. Morgen für Morgen stellt er unfehlbar sein Recht ins Licht. Doch der Böse kennt keine Scham.
6„Ich habe ganze Völker vernichtet und ihre Festungen zerstört. Ich ließ ihre Straßen veröden, keiner geht dort mehr entlang. Ihre Städte sind verwüstet, menschenleer; kein Bewohner ist mehr da. 7Ich dachte: ‚Sicher achtest du mich jetzt, nimmst dir meine Warnung zu Herzen. Dann würde ihre Wohnung nicht zerstört, wie ich es ihr zugedacht hatte.‘ Doch sie taten es nun gerade und verschlimmerten ihre Taten.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden